Schlager-Star Werner Böhm alias Gottlieb Wendehals gestorben: Vermutung zu Todesursache

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Ab heute wird nicht mehr gezählt

- Kösching - 720 Minuten bemühten sich die Fußballer des VfB Hallbergmoos mehr oder weniger - und nicht ein einziger Punkt sprang dabei heraus. Gestern endete die böse Serie, die den Bezirksliga-Traum kurzzeitig in einen Albtraum verwandelt hatte. Mit 3:1 gewann man beim TSV Kösching und kann nun kommende Woche gegen den Vorletzten Rohrbach die rote Laterne abgeben. Der VfB lebt wieder.

Schon in den letzten Spielen zeigten sich die Hallberger stark verbessert und stabilisierten ihre Deckung immer mehr. Dieser Trend setzte sich in Kösching fort, wo Libero Schimmel, sein Manndeckerduo Rugulies/Klug und Veseli im defensiven Mittelfeld Spiel und Gegner gut im Griff hatten. Das defensive Quartett agierte fehlerfrei und ist ein wesentlicher Faktor dafür, dass die Zeiten der tödlichen Fehlpässe vielleicht vorbei sind.

Und über die Offensive muss man eh nicht viel diskutieren. Wie schon bei den beiden Siegen in den ersten Saisonspielen gegen Dachau und Zamdorf trafen die beiden Stürmer Ben Spar und Peter Oswald. Beim 1:0 drückte Spar in der 16. Minute eine durch Freund und Feind rauschende Freistoßflanke am langen Pfosten über die Linie. In Minute 32 bediente Hartshauser Oswald mit einem wunderbaren Steilpass, und ab da kickte es sich beruhigter.

Trotzdem hätte das Spiel noch einmal kippen können. In der 64. Minute wurde Peter Oswald im Strafraum recht klar von den Beinen geholt, doch der Elferpfiff blieb aus. Im Gegenzug machte dann Arnold Tonch den etwas überraschenden Anschlusstreffer. Ab da wackelten die Hallbergmooser etwa zehn Minuten, bis sie sich wieder fingen und letztlich mit einem Pillmayer-Alleingang den Sack zumachten.

Der VfB hatte diesmal natürlich auch das Glück wieder auf seiner Seite - ganz im Gegensatz zu den letzten Niederlagen. Aber man nutzte seine Chancen auch eiskalt: Neben den drei Treffern und dem nicht gegebenen Elfmeter hatten die Gäste eigentlich nicht mehr allzuviele Szenen nach vorne.

Auf der anderen Seite sorgten die Köschinger immer wieder für Gefahr mit ihren langen Bällen und extrem weiten Einwürfen. Im Strafraum knisterte es, aber richtig große Torchancen sprangen dabei nicht heraus. Die Verteidiger hatten jede Menge Arbeit, verrichteten diese allerdings auch nahezu fehlerlos.

Mit diesem Sieg - nach acht Niederlagen in Serie - ist der VfB Hallbergmoos wieder "voll bei den Leuten". Tabellenletzter ist man nur noch aufgrund des schlechteren Torverhältnisses. Aber auch das ist zu korrigieren, wenn man die zuletzt desolaten Vorletzten aus Rohrbach kommende Woche empfängt. Mit einer Leistung wie in Kösching könnte dann mit dem zweiten Sieg ja wieder eine - diesmal aber positive - Serie beginnen.

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