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Konsequente Chancenverwertung: Maxi Specker (2.v.li.) ließ in dieser Szene LSC- Keeper Flori Schauer keine Abwehrchance und erzielte den Heilbrunner Treffer zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich. Das Testspiel endete mit eine m 2:2-Remis.

Teams trennen sich nach imposantem Auftritt mit 2:2

Lenggries mit Remis im Testspiel gegen Heilbrunn

Obwohl beide Fußballteams in einer intensiven Vorbereitung auf die noch anstehenden Spiele der Rückrunde stecken, war beim 2:2-Unentschieden im Testspiel zwischen dem Lenggrieser SC und dem SV Bad Heilbrunn von Müdigkeit keine Spur zu erkennen – ganz im Gegenteil.

Lenggries/Bad Heilbrunn   Beide Trainer bestätigten nach dem Schlusspfiff: „Das war eine wirklich gute Partie.“ Und Walter Lang, Coach des souveränen Bezirksliga-Spitzenreiters, gestand: „Es war ein glückliches Unentschieden für uns. Lenggries ist sehr engagiert und aggressiv zur Sache gegangen. Die wollten unbedingt gegen uns gewinnen.“

Der Auftakt war für die Gastgeber dann auch verheißungsvoll. Erst drei Minuten waren gespielt, da gelang Leo Gerg der Führungstreffer. Und Lenggries blieb am Drücker, hatte zunächst mehr vom Spiel. Dann aber trat Toni Berger bei einem Angriff der Gäste über den Ball und plötzlich stand Maxi Specker (15.) alleine mit dem Spielgerät vor LSC-Torwart Flori Schauer. Eiskalt nutzte der HSV-Angreifer die Gelegenheit zum Ausgleich. Specker war auch am nächsten Treffer maßgeblich beteiligt. Mit einer mustergültigen Vorlage leitete er die zu diesem Zeitpunkt ziemlich schmeichelhafte Gästeführung ein. Markus Artmann konnte zunächst zwar auf der Linie klaren, doch Andreas Specker (26.) stand goldrichtig und vollendete.

Es folgte die Spielphase, in der Heilbrunn mit gefälligen Kurzpässen das Mittelfeld flott überbrückte und Lenggries verstärkt Abwehrarbeit leisten musste. Doch nach dem Seitenwechsel wollten es die Hausherren wissen. Sonner zirkelte knapp am Pfosten vorbei, Max Schmid donnerte eine Vorlage von Berger über die Latte, aber dann war es so weit: Sonner bediente mit viel Übersicht den eingewechselten Max Scheck (76.) und der traf zum verdienten 2:2.

„Wir waren die läuferisch und spielerisch überlegene Mannschaft“, blickte LSC- Coach Willi Link zurück. Nicht restlos überzeugt waren beide Trainer indes von der Defensivarbeit ihrer Schützlinge: „Durch Abwehrfehler wurden die Gegentreffer ermöglicht.“ Bis zum Punktspielstart sollen die Mängel jedoch behoben werden. Noch ist Zeit für den Feinschliff. HANS DEMMEL

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