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Starker Antritt: Besonders in der ersten Halbzeit bereitete Seppi Kirmair (re.) und die SG Baiernrain/Dietramszell der Miesbacher Defensivabteilung um Michael Darchinger (li.) große Schwierigkeiten.  

„Wir haben den Beginn völlig verschlafen“

Sebastian Kappelsberger erlöst die SG Baiernrain / Dietramszell 

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Danach sah es zu Beginn nicht aus: Die SG Baiernrain-Dietramszell beherrschte die Gäste vom SV Miesbach II gestern nach Strich und Faden, am Ende sprang nur ein 3:1 heraus.

Die Hausherren legten los wie die Feuerwehr. Der Ball lief flott durch die eigenen Reihen. Fast wie im Training, wenn mit nur zwei Ballkontakten gespielt wird. Miesbach versuchte, sich mit einer Fünferkette gegen den Druck zu wehren, trotzdem hatte die Truppe von Stefan Feicht große Probleme. Und so kam, was kommen musste: Mit einem Doppelschlag belohnten sich die Hausherren für ihren engagierten Auftritt.

Da setzte sich zunächst Sebastian Kappelsberger mit gewaltigem Antritt auf der rechten Außenbahn durch, und Peter Kanzler donnerte die Hereingabe per Direktabnahme in den Winkel. Knapp zwei Minuten später beinahe die gleiche Situation von der gegenüberliegenden Seite: Seppi Kirmair ließ Abwehrspieler Michael Darchinger im Laufduell keine Chance, passte zum frei stehenden Sebastian Kappelsberger, und der schob die Kugel überlegt in den Kasten. Miesbach hatte bis dahin nicht eine Möglichkeit. Feicht: „Wir waren nur eine Stunde auf dem Platz, haben den Beginn völlig verschlafen.“ Doch dann kam Konstantinos Voulgaris plötzlich zur ersten Chance und nutzte sie spontan.

„Wir sind nach der Pause nicht kompakt genug aufgetreten“

Fortan war die Partie ausgeglichen. Im zweiten Abschnitt hatten die Miesbacher sogar mehr vom Spiel. SG-Trainer Massimo Foraterra brachte Johannes Kanzler. Damit kam wieder mehr Schwung in das Angriffsspiel der Gastgeber. Der Joker bereitete schließlich das Tor zum 3:1-Endstand durch Sebastian Kappelsberger vor. Foraterra: „Wir sind nach der Pause nicht kompakt genug aufgetreten. Miesbach kam besser ins Spiel, und es wurde spannend. Insgesamt gesehen haben wir jedoch verdient gewonnen.“ Das sieht Feicht ähnlich: „Durch die verpennte Anfangsphase sind wir selbst schuld an der Niederlage.“       

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