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Operation überstanden: Benedikt Specker (li.) ist gegen Anadolu wieder im Heilbrunner Aufgebot. 

Ein erster Gradmesser

Heilbrunn will bei Anadolu Bayern auf Kurs bleiben 

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Es ist eine ungewohnte Situation. Zwar überwinterte der SV Bad Heilbrunn schon die zurückliegenden beiden Saisons an der Tabellenspitze.

Doch nun, in Lauerstellung auf den Durchmarsch in die Landesliga, „das ist schon noch mal etwas anderes“, sagt Teamsprecher Sebastian Mertens. Die Mannschaft ist gereift, erfahrener geworden, hat dazugelernt. „Wir sind bereit, mit dem Druck und der Situation positiv umzugehen“, verspricht der HSV-Kapitän. „Alle wissen, dass wir eine Riesenchance haben, aber wir machen uns darüber wenig Gedanken.“

Ein erster Gradmesser für die entscheidende Saisonphase ist der FC Anadolu Bayern, bei dem die Heilbrunner zum ersten Spiel nach der Winterpause am Sonntag (15 Uhr, Bezirkssportanlage Agnes-Bernauer-Straße) ranmüssen. Die Gastgeber liegen zwar 15 Punkte hinter dem Aufsteiger auf Rang sieben der Bezirksliga Süd. „Aber auf Kunstrasen ist Anadolu eine der besten Teams der Liga“, meint Mertens. Spielstark, ballsicher, Ballbesitzfußball.

Das wollen die Heilbrunner durchaus zulassen. Wollen sich auf ihre bombensichere Abwehr stützen, aus der heraus sie Nadelstiche setzen, Konter laufen, aber auch selbst Angriffe aufziehen und Druck nach vorne machen wollen. „Es wird ein heißes Spiel. Wir wollen der Konkurrenz gleich zeigen, dass wir in den restlichen Spielen nicht einbrechen werden, dass gegen uns nichts zu holen ist.“ Ein weiterer Sieg soll her, zur Not auch ein Unentschieden.

Dabei ist das ganze Team gefordert. Ein Teil des Heilbrunner Erfolgsgeheimnisses ist das Zusammenwirken der Mannschaftsteile. „Defensive und Offensive funktionieren über die Mannschaft“, sagt Mertens. Die Angriffe werden hinten eingeleitet, die Verteidigung beginnt im Sturm.

Personell hat Trainer Walter Lang ungewohnt wenige Sorgen – keine Verletzten, keine kranken Spieler. Benedikt Specker hat seine Knie-OP überstanden, trainierte mit. Alle sind an Bord – bis auf Felix Keller (Auslandsaufenthalt) –, dafür ist Hannes Kiechle zurück. Mit 19 Spielern reist der HSV an – und möchte alles geben. Die Vorbereitung hat das Team gut überstanden, in fünf Testspielen viel ausprobiert und deshalb nicht nur positive Ergebnisse mitgenommen. Kürzlich holte sich der Spitzenreiter den letzten Schliff im Trainingslager am Gardasee.

SV Bad Heilbrunn

Hüttl, – A. Specker, Mertens, Kapfhammer, T. Forster, – Pappritz, Pföderl, – M. Schnitzlbaumer, M. Specker, Krinner, – Schmöller. – Haslinger (ETW), Fl. Schnitzlbaumer, Fr. Schnitzlbaumer, Mügler, B. Specker, Gritzuhn, Kiechle, Klaar.

Busfahrt

zum Spiel bei Anadolu München am Sonntag um 12.30 Uhr am Sportheim.

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