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Klar überlegen waren die Kicker vom Kochelsee bei ihrem 2:0-Sieg in Höhenrain. Matthias Leiss (2.v.li.) und Leonhard Sam (re.) erzielten die Tore. 

Kreisklasse 3 kompakt

Bad Kohlgrub mit Sieg-Elfmeter in letzter Minute - Kochelsee mit überzeugender Leistung

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In einem schwachen Spiel mussten sich die Eurasburger Kicker durch einen Elfmeter in der letzten Minute geschlagen geben.

SV Eurasburg-Beuerberg - FC Bad Kohlgrub 2:3 (1:2) –  Die Gastgeber, die nach dem Ausfall von sechs Stammspielern, darunter die Torgaranten Felix Gellner (Muskelfaserriss) und Stefan Manhart (privat verhindert), personell stark geschwächt waren, hatten dennoch die Partie nach einer frühen Führung durch Florian Hartmann (10.) bis zur 40. Minute im Griff und hätten bei besserer Chancenverwertung höher führen können. Dann drehten die Gäste das Spiel durch einen Doppelschlag von Florian Zapf (42., 45.) noch vor der Pause zu ihren Gunsten. Nach dem Seitenwechsel hielt erneut Hartmann nach einer Ecke am kurzen Pfosten passend den Fuß hin und drückte den Ball zum 2:2-Ausgleich (78.) ins Netz. Die Hoffnung, wenigstens einen Punkt zu behalten, war mit der letzten Aktion des Spiels dahin. Nach dem erfolgreich verwandelten Strafstoß von Kohlgrubs Max Meditz pfiff der Unparteiische gar nicht mehr an. „Auch wenn wir heute mit dem allerletzten Aufgebot angetreten sind: So ein Spiel darfst du nicht verlieren“, ärgerte sich SVE-Trainer Klaus Brand über die erste Saisonniederlage seines Teams.  rst

TSV Perchting-Hadorf – TSV Benediktbeuern 2:0 (1:0) – Berühmt hätte Florian Kiefersauer werden können, wenn er eine seiner zahlreichen Chancen in des Gegners Netz untergebracht hätte. Etwa als er alleine auf Perchtings Keeper Chris Müller zulief (55.). Doch der Torhüter parierte. So aber erwies der Beurer seiner Mannschaft auch noch einen Bärendienst, als er wegen Meckerns mit Gelb-Rot vorzeitig vom Platz musste (83.). Ihre stärkste Phase hatten die Gäste in den ersten zehn Minuten nach dem Seitenwechsel, als auch Albert Schandl seine Großchancen vergab. „Meine Mannschaft ist einfach zu jung und zu unerfahren. Da passieren halt auch immer wieder dumme Fehler“, urteilte Coach Willi Link. Etwa als ein eigener Einwurf beim Gegner landete, in dessen Folge Louis Leipold zur Führung traf (45.+2). Zum Spielendstand versenkte dann Christoph Aschermann einen Abpraller nach einem Perchtinger Konter (68.).  esc

SV Münsing - ESV Penzberg 1:0 (0:0)– Christos Georgiadis war nach dem Schlusspfiff zufrieden: „Unser Sieg war verdient und mehr oder weniger auch souverän.“ In ersten Halbzeit sah der Münsinger Coach eine ausgeglichene Begegnung, „auch wenn wir etwas mehr vom Spiel hatten“. Nach dem Seitenwechsel baute seine Elf mehr Druck auf und verbuchte einige gute Möglichkeiten. Es dauerte jedoch bis zur 77. Minute, ehe der eingewechselte Andreas Hohenadl schön auf Christos Gkouziotis flankte, der die Vorlage zum 1:0 verwertete. Mit der Schlussphase war Georgiadis dann weniger glücklich: „Wir haben es noch einmal spannend gemacht.“ Während die Münsinger einige Konterchancen ungenutzt ließen, verbuchte Penzberg lediglich noch einen Kopfball an den Pfosten. Das Fazit des Trainers lautete: „Die bessere Tagesform hat den Ausschlag für uns gegeben.“  tw

FSV Höhenrain - FC Kochelsee-Schlehdorf 0:2 (0:1) – So einig sind sich Trainer selten. „Wenn wir zur Halbzeit 4:0 oder 5:0 führen, kann sich der Gegner nicht beschweren“, beschrieb FCKS-Coach Max Wagner die Überlegenheit der Gäste vor dem Seitenwechsel und bekam uneingeschränkt Zustimmung von FSV-Trainer Gerhard Gleißner, der seiner Mannschaft eine „ganz, ganz schlechte Leistung“ attestierte. Während die Gastgeber über 90 Minuten nicht eine einzige zwingende Torchance herausspielten, traf die Wagner-Truppe im ersten Durchgang gleich drei Mal Aluminium. Zum ersten Mal schon nach drei Minuten, als Leonhard Sam – von Stefan Raffeiner mit dem „tödlichen Pass“ bedient – nur den Innenpfosten traf. In der 27. Minute ließ er FSV-Torhüter Leonhard Borowski mit exakt dem gleichen Spielzug keine Chance – 0:1. Im Anschluss scheiterte erst Matthias Leiss mit einem Schss aus 16 Metern ins lange Eck am Pfosten des Höhenrainer Gehäuses, an dem dann noch ein Kopfball von Benedikt Beinhofer landete. Besser machte es Leiss zwei Minuten nach der Pause, als er nach Vorlage von Sam noch Keeper Borowski umkurvte und zum 0:2 einschob. „Die erste Halbzeit war überragend. Wir waren dieses Mal von der ersten Minute an mit dem Kopf dabei, haben den Kampf angekommen“, freute sich FCKS-Coach Wagner über den hochverdienten und „sehr ungefährdeten“ Dreier. Derweil grübelte Gleißner über die Einstellung seiner Mannschaft nach, die „alles falsch gemacht hat, was man falsch machen kann“, und vor allem jeden Einsatz vermissen ließ. „Wir haben in der ersten Halbzeit keinen einzigen Zweikampf gewonnen. So kann man einfach nicht auftreten“, schimpfte der FSV-Trainer. „Ich hätte mir schon deutlich mehr Engagement erwartet.“  rst

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