Christos Georgiadis, derzeit noch in Diensten des SV Münsing-Ammerland, tritt bei den FF Geretsried die Nachfolge von Miklos Tot an und wird neuer Trainer.
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Dirigiert künftig wieder die Kicker am Krötenteich: Trainer Christos Georgiadis (Mi.) kehrt zum Fußball-Kreisklassisten FF Geretsried zurück. 

Georgiadis kehrt zurück zum FF Geretsried

FF Geretsried: Kreisklassist verpflichtet Trainer Christos Georgiadis

  • vonRudi Stallein
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Christos Georgiadis, derzeit noch in Diensten des SV Münsing-Ammerland, tritt bei den FF Geretsried die Nachfolge von Miklos Tot an und wird neuer Trainer.

Geretsried – Die Fußball-Freunde Geretsried planen die Zukunft. Zwar weiß noch niemand, wann die nächste Saison im bayerischen Amateurfußball angepfiffen wird. Aber am Krötenteich in Geretsried wissen sie seit dem vergangenen Sonntag jedenfalls schon mal, wer dann sportlich das Sagen hat: Christos Georgiadis, derzeit noch in Diensten des SV Münsing-Ammerland, tritt bei den FFG die Nachfolge von Miklos Tot an.


Patrick Verbaast: „Das ist eine absolute Top-Entscheidung“


„Wir freuen uns, dass wir ihn verpflichten konnten“, sagt Patrick Verbaast und hält mit seiner Begeisterung für den neuen Cheftrainer nicht hinterm Berg. „Das ist eine absolute Top-Entscheidung, im Hinblick darauf, wo wir jetzt stehen und wo wir hinwollen“, so der FFG-Vorsitzende, der die Verpflichtung als „zukunftsorientierte Lösung“ beschreibt.

Trotz Pandemie hat der Geretsrieder Klub im vorigen Jahr seine Jugendabteilung top auf Vordermann gebracht. So gibt es seit einigen erstmals wieder eine eigene A-Jugend. und künftig soll wieder vermehrt eigener Nachwuchs die Herrenmannschaften füllen. Diesen zu integrieren wird eine Aufgabe des neuen Trainers sein. „Er soll sowas wie eine Brücke schlagen zwischen Jugend und Senioren“, stellt Verbaast sich vor.

Christos Georgiadis: „Der Kontakt ist nie abgebrochen“

Auch für den neuen Coach war das „große Potenzial“ ein Grund, dass er nach vier erfolgreichen Jahren beim SV Münsing, an den Robert-Schumann-Weg zurückkehrt. Dort hat Georgiadis einst mit dem Fußballspielen angefangen, und dort war er schon vor seinem Münsinger Engagement als Trainer aktiv. „Der Kontakt ist nie abgebrochen, wir haben uns immer wieder mal ausgetauscht. Die Fußball-Freunde liegen mir am Herzen“, sagt Georgiadis, der sich „voller Tatendrang“ an die neue Aufgabe machen will. Vor allem wolle er den Kickern des Kreisklassisten „Spaß vermitteln“ und „Erfolgshunger herauskitzeln“. Und das mit einer gesunden Mischung aus „Spaß und Ernsthaftigkeit“, wie der 40-Jährige betont.

Die Zusammenarbeit sei zunächst für zwei Jahre vereinbart, sagt Verbaast, dem jedoch ein längerfristiges Engagement vorschwebt. Das Bemühen, Miklos Tot, der die Mannschaft mitten in der Pandemie übernommen hatte, „weiterhin im Stab der Ersten Mannschaft zu engagieren“, hat nicht funktioniert. „Ich hätte schon gerne weitergemacht und mal eine ganz normale Saison gehabt“, sagt Tot. „Aber Co-Trainer kam für mich nicht infrage.“ Erhalten bleibt er den FFG dennoch: Zumindest bis zu den Neuwahlen im Frühjahr 2022 werde er sein Amt als Seniorenleiter weiterhin ausführen, bestätigt Tot.  

(rst)

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