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„Aus der Not eine Tugend“: SF Bichl und ESV Penzberg gehen Spielgemeinschaft ein

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Die Frauenmannschaft der neu gegründeten SG SF Bichl/ESV Penzberg (hi. v. li.): Amelie Freund, Sophia Behm, Gianna Zavattieri, Regina Bergmann, Franziska Hammerl, Katrin Specker, Andrea Mangold sowie (vorne) Judith Peise, Franziska Annaberger, Johanna Heiß, Annalena Poll, Rosi Resenberger, Emily Dill, Sarah Waldenburg, Larissa Nowina von Axt und Simone Bauer. Nicht im Bild sind Lisa Bacher, Cosima Geißbauer, Theresa Hoppe, Miriam Labaere, Janka Rapljenovic, Julie Rüger, Bianca Schlager, Leia Weiß und Lena Wenger.
Die Frauenmannschaft der neu gegründeten SG SF Bichl/ESV Penzberg (hi. v. li.): Amelie Freund, Sophia Behm, Gianna Zavattieri, Regina Bergmann, Franziska Hammerl, Katrin Specker, Andrea Mangold sowie (vorne) Judith Peise, Franziska Annaberger, Johanna Heiß, Annalena Poll, Rosi Resenberger, Emily Dill, Sarah Waldenburg, Larissa Nowina von Axt und Simone Bauer. Nicht im Bild sind Lisa Bacher, Cosima Geißbauer, Theresa Hoppe, Miriam Labaere, Janka Rapljenovic, Julie Rüger, Bianca Schlager, Leia Weiß und Lena Wenger. © Ewald Scheitterer

Für die kommende Saison schließen sich die SF Bichl und der ESV Penzberg zusammen. Die Damen-SG sieht sich für die neue Saison gut gerüstet.

Bichl/Penzberg – Jetzt greifen auch die kickenden Frauen der Region wieder aktiv ins Geschehen auf dem grünen Rasen ein, nachdem die Männer bereits seit teilweise sechs Wochen der „schönsten Nebensache der Welt“ nachgehen. Neu in der Kreisklasse 02 dabei ist die Spielgemeinschaft (SG) SF Bichl/ESV Penzberg. „Sowohl bei uns als auch bei den Penzbergerinnen stand die Punktspiel-Saison 2021/22 mangels ausreichendem Personal auf der Kippe.

Bichl/Penzberg – Jetzt greifen auch die kickenden Frauen der Region wieder aktiv ins Geschehen auf dem grünen Rasen ein, nachdem die Männer bereits seit teilweise sechs Wochen der „schönsten Nebensache der Welt“ nachgehen. Neu in der Kreisklasse 02 dabei ist die Spielgemeinschaft (SG) SF Bichl/ESV Penzberg. „Sowohl bei uns als auch bei den Penzbergerinnen stand die Punktspiel-Saison 2021/22 mangels ausreichendem Personal auf der Kippe.

„Deshalb haben wir aus der Not eine Tugend gemacht und uns in der corona-bedingten Zwangspause zusammengeschlossen“

Trainerin Tamara Sattelmayer von der SF Bichel

Deshalb haben wir aus der Not eine Tugend gemacht und uns in der corona-bedingten Zwangspause zusammengeschlossen“, erklärt die Bichler Trainerin Tamara Sattelmayer. Vervollständigt wird der Trainer- und Betreuerstab der SG durch Yoshitaka Nagasawa sowie Josef Huber und Arthur Schenk.

Unterschiedlich war der Weg der Frauenteams in beiden Vereinen. Während bei den Sportfreunden bereits seit vielen Jahren im Frauen-Fußball mitgemischt wird, hatten in Penzberg heuer die ersten Spielerinnen altersmäßig den Nachwuchsbereich verlassen. Das stimmt positiv für die künftige Entwicklung der SG, denn beim ESV Penzberg sind mittlerweile alle Altersklassen in den Mädchenmannschaften besetzt. So sieht auch Tamara Sattelmayer in der Mischung aus erfahrenen Bichler Frauen und dem gut ausgebildeten ESV-Nachwuchs eine gute Perspektive: „Jetzt können wir weiter mit viel Spaß und doppelter Personalstärke dem Ball nachjagen.“

Trotz der Gründung der Spielgemeinschaft werden weiter fußballbegeisterte Frauen ab Jahrgang 2003 gesucht. Vor allem auf der Position der Torhüterin besteht noch großer Bedarf. „Wer Interesse hat, soll doch einfach beim Training vorbeikommen und hineinschnuppern.“ Trainiert wird regelmäßig montags beim ESV Penzberg und mittwochs auf dem Platz der SF Bichl, jeweils von 19 bis 20.30 Uhr.

Insgesamt sieht sich die SG jedenfalls gut gerüstet, wenn am kommenden Sonntag, 12. September (16 Uhr), gegen die Reserve des BCF Wolfratshausen der Auftakt zur Punktspiel-Runde in der Frauen-Kreisklasse 02 erfolgt. Tamara Sattelmayer will mit ihrem Team vor allem mit dem Abstieg nichts zu haben und strebt „einen guten Platz im oberen Mittelfeld der Tabelle“ an. (Ewald Scheitterer)

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