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Heilbrunner „nicht nervös“ vor dem Endspiel

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Von: Patrick Staar

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Zum Endspiel zurück im Kader: Benedikt Specker, mit zehn Punkten fünftbester Heilbrunner Scorer (re.).
Zum Endspiel zurück im Kader: Benedikt Specker, mit zehn Punkten fünftbester Heilbrunner Scorer (re.). Foto: pr © pr

Darf der SV Bad Heilbrunn an der Relegationsrunde teilnehmen und weiter auf den Klassenerhalt hoffen? Oder muss die Mannschaft zurück in die Bezirksliga? Diese Frage entscheidet sich an diesem Samstag, wenn die Mannschaft um 14 Uhr beim TSV Gersthofen antritt.

Bad Heilbrunn - „Wir werden fighten bis zum Schluss – und dann müssen wir schauen, was der Fußballgott mit uns vorhat“, sagt Torhüter Christoph Hüttl. Die Ausgangslage ist klar: Die Heilbrunner sind punktgleich mit dem VfR Neuburg, stehen aber aufgrund des schlechteren direkten Vergleichs auf einem Abstiegsplatz. Wollen sie auf den Relegationsplatz klettern, müssen sie in Gersthofen mehr Punkte holen als Neuburg im Heimspiel gegen den SV Egg.

Macht die Heilbrunner diese brisante Konstellation nervös? „Bei uns gibt’s keine Nervosität“, sagt Hüttl energisch. „Es war klar, dass es in diese Richtung geht, und wir konnten uns lange darauf vorbereiten. Wir wissen, dass wir eine Chance haben, aber wir wissen auch, dass wir es nicht mehr aus eigener Kraft schaffen können.“ Da das sportliche Schicksal nicht in den eigenen Händen liege, sei die Nervosität auch nicht so hoch. Die Mannschaft werde in der Halbzeitpause sicher mal in den Liveticker aus Neuburg schauen, aber dabei soll es laut Hüttl bleiben: „Wir konzentrieren uns lieber auf unser eigenes Spiel. Es bringt ja nichts, wenn Neuburg verliert – und wir auch.“

Dass die Heilbrunner überhaupt in diese Situation kommen, hätte sich Ende Oktober des vergangenen Jahres wohl kaum jemand vorstellen können. Die Mannschaft stand damals auf Tabellenplatz sechs, weit entfernt von der Abstiegszone. Es folgte eine monatelange Verletzungsmisere. Seit Kurzem sind die Langzeitverletzten wieder einsatzbereit, und so sind die Heilbrunner nun wieder voll konkurrenzfähig, wie sie zuletzt beim 0:0 gegen den Tabellendritten TSV Gilching zeigten. „Auf dem Papier sind wir fast wieder vollzählig“, sagt Hüttl, gibt aber auch zu bedenken: „Eigentlich bräuchten die Verletzten noch Zeit, aber die haben wir im Abstiegskampf nicht.“ Man müsse beispielsweise schauen, wie lange Max Specker durchhalten kann. Mit zehn Treffern ist Specker noch immer der gefährlichste Heilbrunner Torschütze, obwohl er sieben Monate lang nicht spielen konnte.

Der TSV Gersthofen macht Hüttl keine Angst, „auch wenn sie einen guten Fußball spielen und schnelle Außenspieler haben“. Sein Team habe zuletzt gezeigt, dass es mit jedem Gegner in der Landesliga mithalten kann. Der Kader bleibt dabei weitgehend unverändert. Lediglich Johannes Kiechle und Thomas Schmöller sind aus privaten Gründen nicht dabei, dafür ist Benedikt Specker wieder im Kader. Hüttl: „Jetzt müssen wir schauen, ob wir nach unten müssen oder ob es in die Verlängerung geht.“  

SV Bad Heilbrunn: Hüttl – Fl. Schnitzlbaumer, Mertens, Kapfhammer, Auer – Pföderl, A. Pappritz – Krinner, M. Schnitzlbaumer – Gellner, Lechner – A. Specker, M. Specker, B. Specker, Fr. Schnitzlbaumer, M. Pappritz, Tiedt, Hillringhaus.

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