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Erneute Zwangspause: Jakob Gerg war nach einem Kreuzbandriss gerade erst so richtig in Schwung gekommen, nun hat er sich erneut eine Knieverletzung zugezogen. 

Duell mit DJK Waldram

Hiobsbotschaft für Lenggrieser SC: Jakob Gerg erneut schwer verletzt

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Unterschiedlicher hätte der Saisonstart nicht verlaufen können: Während die Gäste aus Lenggries mit zwei Siegen das Tableau anführen, dümpelt Gastgeber DJK Waldram nach zwei Niederlagen am Tabellenende.

Lenggries/Waldram – So hatte sich Johann Latanskij seinen Start nicht vorgestellt. Doch der neue Spielertrainer der DJK gibt sich betont optimistisch. „Ich bin echt guter Dinge.“ Er sehe sein Team „auf einem guten Weg, auch wenn es länger dauert, bis wir richtig in Fahrt kommen“ und formuliert für das Landkreisderby ein Ziel ohne Wenn und Aber: „Wir wollen unbedingt drei Punkte holen.“

Das vermutet auch LSC-Trainer Martin Lindner. „Waldram steht schon fast mit dem Rücken zur Wand und wird alles tun, um gegen uns zu gewinnen.“ Nach dem „sehr guten Start“, mit dem man „so nicht gerechnet“ habe, war er auch für das Match in Waldram zuversichtlich. Doch dann ereilte den Trainer eine Hiobsbotschaft: Jakob Gerg, der nach einem Kreuzbandriss gerade wieder in Schwung gekommen war und „einen super Lauf“ hatte, zog sich im Training ohne Gegnereinwirkung erneut eine schwere Verletzung zu. „Er hat sich das Knie verdreht, vermutlich sind zwei Bänder im hinteren Bereich des Knies gerissen“, erläutert Lindner. „Das ist natürlich für den Spieler erst mal ein schwerer Schlag. Aber es wirft uns auch arg zurück. Der Jakob ist ein absoluter Leistungsträger.“

Vor dem auch Latanskij seine Spieler gewarnt hatte. „Jakob Gerg und Maximilian Scheck sind zwei super Spieler, denen müssen wir es so schwer wie möglich machen“, fordert der DJK-Coach. Deshalb begegne man dem Gegner mit Respekt, aber ohne Angst. „Ich sehe uns total auf Augenhöhe“, betont Latanskij. „Nach vorne werden wir unsere Chancen kriegen.“ Die sich bietenden Gelegenheiten sollten jedoch tunlichst effizienter verwertet werden als zuletzt gegen den ASV Habach. „Man muss auch mal unbedingt ein Tor machen wollen. Das müssen wir in die Köpfe kriegen“, hadert der Ex-Landesliga-Torjäger mit der kläglichen Chancenverwertung, die – im Zusammenspiel mit individuellen Fehlern – ursächlich für die letzte 0:3-Niederlage war.

Während Latanskij sein Team nach der zweiten Pleite in Folge starkredet und ein selbstbewusstes Auftreten fordert, muss sein Gegenüber den Gerg-Ausfall erst mal verdauen. „Dadurch sind meine Erwartungen nicht mehr ganz so groß“, sagt Lindner, der einräumt, dass er sich in Bestbesetzung schon etwas ausgerechnet hatte. „Jetzt wäre ich mit einem Punkt zufrieden.“

DJK Waldram

M. Kresta – Gebel, Herberth, Knobloch, Häfner, B. Kresta, Thalbauer, Ettenhuber, Hauptmann, Ankenbrand, Seestaller, Müller, Faganello, Bergmoser, Raic, Schlott, Latanskij, Walter.

Lenggrieser SC

Schauer – Angermeier, Artmann, Sonner, L. Gerg, Wasensteiner, Lindner, Scheck, Berger, Biagini, Jendrzej, Mürnseer, Forster, Reiser, Adlwarth, Schmid, Nar.

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