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Auf die Heilbrunner Defensive ist Verlass

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Von: Wolfgang Stauner

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Verteidiger mit Tordrang: Beim Heilbrunner Saisonauftaktsieg gegen den MTV Berg erzielte Andre Tiedt (li.) den Treffer zum 2:0-Endstand.
Verteidiger mit Tordrang: Beim Heilbrunner Saisonauftaktsieg gegen den MTV Berg erzielte Andre Tiedt (li.) den Treffer zum 2:0-Endstand. © Oliver Rabuser

Nach dem 3:0-Auftaktsieg gegen den MTV Berg, fährt der SV Bad Heilbrunn entspannt nach Aubing. Allerdings fällt Regisseur Anton Pappritz aus.

Aubing/Bad Heilbrunn – Der 2:0-Auftaktsieg gegen den MTV Berg hat schon mal ein wenig Ruhe und Zuversicht in die Reihen des SV Bad Heilbrunn gebracht. „Es war zwar fußballerisch kein Leckerbissen, aber ein optimaler Start in die Saison. Wir sind konkurrenzfähig“, urteilt HSV-Sprecher Christoph Hüttl nach den ersten 90 Pflichtspielminuten in der neuen Liga. Entsprechend entspannt bis positiv sind die Aussichten für den zweiten Spieltag, wenn die Elf von Trainer Walter Lang beim SV Aubing im Westen Münchens antritt (Sonntag, 14.30 Uhr).

Stürmer Gellner in der Startelf

Allerdings hat der erste Spieltag bereits ein Verletzungsopfer gefordert: Anton Pappritz fehlt im zentralen Mittelfeld wegen einer Oberschenkelprellung. Viele Alternativen hat Trainer Lang in der Schaltzentrale nicht. Franz Schnitzlbaumer könnte die Position einnehmen. Max Schnitzlbaumer, den es in der Hüfte zwickt, ist ebenfalls nicht in Aubing dabei. Und im Sturm hat der Trainer einen Wechsel in petto: Felix Gellner gehört zur Startelf, Max Lechner wird dafür vorerst auf der Bank Platz nehmen; ebenso Simon Klaar, der erstmals zum Heilbrunner Aufgebot gehört.

Drei Punkte wollen wir mitnehmen.“

HSV-Sprecher und Torwart Christoph Hüttl

„Drei Punkte wollen wir mitnehmen“, peilt Hüttl als Ausbeute an. Schließlich könne man sich auf „unsere Stärke, die Defensive“ verlassen. Ein weiterer positiver Ansatzpunkt dafür: In der bislang einzigen gemeinsamen Bezirksliga-Saison 2018/19 fuhren die Heilbrunner zwei Siege (1:0, 5:2) ein.

Aubing seit 40 Jahren in der Bezirksliga

Die Gastgeber gehören zum Inventar der Bezirksliga, spielen seit 40 Jahren in dieser Liga; zum Aufstieg in die Oberliga hat es auch schon einmal gereicht (Saison 1998/99). In den vergangenen Jahren beendeten die Aubinger die Saison meist auf einem einstelligen Tabellenplatz. Ein neuer Trainer soll den Münchnern nun zu einem neuen Höhenflug verhelfen. Eine schillernde Persönlichkeit haben die Verantwortlichen dafür angeworben: Patrick Ghigani. Der 44-jährige Münchner absolvierte seine Jugendjahre unter anderem beim TSV 1860 München – für das Legenden-Team der Sechzger läuft er noch heute auf – und absolvierte für die SpVgg Unterhaching und VR Ahlen an die 50 Spiele in der 2. Bundesliga. Außerdem verdiente der Profi in Tunesien, Griechenland und Indonesien seine Brötchen, ehe er in Geiselbullach und beim FSV Harthof seine Karriere als Spielertrainer ausklingen ließ. Ghiganis Debüt in Aubing war indessen nicht von Erfolg gekrönt: Der SV unterlag in Denklingen mit 2:4.

SV Bad Heilbrunn: Hüttl – Auer, Kapfhammer, Fl. Schnitzlbaumer, Tiedt – Fr. Schnitzlbaumer, Pföderl, Krinner, A. Specker – B. Specker, Gellner – Lechner, Drotleff, Gritzuhn, M. Pappritz, Klaar.

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