Der Schlusspunkt: Andreas Kappelsberger (li.) setzte sich in dieser Szene gegen Ridvan Höbekkaya von Genclikspor durch und erzielte das Tor zum 6:1-Sieg für Sachsenkam.
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Der Schlusspunkt: Andreas Kappelsberger (li.) setzte sich in dieser Szene gegen Ridvan Höbekkaya von Genclikspor durch und erzielte das Tor zum 6:1-Sieg für Sachsenkam.

Fit bis zum Schlusspfiff

Kantersieg auf tiefem Geläuf - SV Sachsenkam schlägt Genclikspor Bad Tölz

  • VonHans Demmel
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Der SV Sachsenkam wusste beim Auftakt in die neue Saison zu überzeugen. Gegen Genclikspor Bad Tölz gelang dem SVS auf tiefem Geläuf ein Kantersieg.

Sachsenkam – Mit einem 6:1 (2:0) - Heimsieg über Genclikspor Bad Tölz ist dem SV Sachsenkam ein guter Saisonauftakt geglückt. Auf tiefem Boden setzten sich die Gäste lange Zeit tapfer zur Wehr, bis am Ende dann die Kraft ausging.

Beide Teams versuchten zu Beginn nahezu nur mit weiten Bällen die gegnerische Abwehr zu überwinden, hatten damit aber wenig Erfolg. Durch einen Rückpass von Florian Schuster auf seinen Keeper kam Sachsenkam dann zur ersten Möglichkeit. Lukas Schubert legte die Kugel zurück und Peter Haberl drosch das Spielgerät an Freund und Feind vorbei in die Maschen – 1:0. Auch beim zweiten SVS-Tor war Schubert beteiligt. Mit einem schönen Zuspiel in die Tiefe schickte er Andreas Kappelsberger auf die Reise, dieser bediente Hofberger und der ließ sich die Chance nicht entgehen. Trotz des 0:2-Rückstands steckten die Gäste nicht auf, mehr als ein Pfostenschuss sprang aber nicht heraus.

„Unsere Chancenverwertung war wirklich sehr gut. Ich muss aber auch Genclikspor ein Kompliment machen, sie habe sich nach der Pause enorm gesteigert.“

SVS-Spielertrainer Lukas Schubert

In der zweiten Halbzeit bestimmte Genclikspor lange Zeit das Geschehen – immer wieder angetrieben vom starken Tahir Dalgin. Der Anschlusstreffer war verdient: Ein harmloser Schuss von Gazi Tokmak rutschte SVS-Torsteher Max Böckler über die Finger. Bis zur Mitte der zweiten Hälfte tauchte Sachsenkam nur selten am gegnerischen Strafraum auf. Etwas überraschend fiel deshalb das 3:1 durch Marinus Kroell. Aber anschließend verließen Genclikspor immer mehr die Kräfte. Es gab nur noch wenig Gegenwehr und Sachsenkam konnte noch für einen klaren 6:1-Endstand sorgen.

Spielertrainer Lukas Schubert war zufrieden: „Unsere Chancenverwertung war wirklich sehr gut. Ich muss aber auch Genclikspor ein Kompliment machen, sie habe sich nach der Pause enorm gesteigert.“ Lob gab es auch für sein Team: „Wir waren fit bis zum Schlusspfiff.“ Trotz der deutlichen Niederlage war Gästecoach Ioannis Pavlidis nicht enttäuscht: „Uns haben sechs Stammspieler gefehlt. Der Sieg von Sachsenkam geht schon in Ordnung, ist aber zu hoch ausgefallen. Wir haben nach der Pause gut gespielt, das macht Hoffnung. Es hört sich vielleicht etwas komisch an, aber ich bin zufrieden.“

SV Sachsenkam - Genclikspor Tölz 6:1 (2:0)

Tore: 1:0 (12.) P. Haberl, 2:0 (23.) S. Hofberger, 2:1 (67.) G. Tokmak, 3:1 (73.) M. Kroell, 4:1 (83.) L. Schubert, 5:1 (85.) B. Reiter, 6:1 (90.) A. Kappelsberger. Schiedsrichter: Holzheu. - Zuschauer: 90.

SVS: M. Böckler - J. Brayshaw, J. Eiler, P. Haberl, L. Schubert, M. Kronwitter, F. Kronwitter, B. Reiter, A. Kappelsberger, S. Hofberger - M. Kroell, St. Pfatrisch.

Genclikspor: M. Yilmaz - A. Kelmendi, L. Hajdari, Y. Özbeck, R.Höbekkaya, G. Tokmak, A. Gaymaz, F. Schuster, T. Dalgin, S. Eyice, B. Ridvan - T. Budak, S. Kiper, F. Kocyigit, M. Duman.

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