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Kreisklasse 2: RW überraschend fit nach Feier-Marathon - FF servieren Hausham den Sieg

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Von: Rudi Stallein

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Achtbar aus der Affäre zogen sich die Rot-Weißen beim 2:4 in Geretsried: Hier klärt Torhüter Adrian Kabashi vor TuS-Angreifer Simon Pilch.
Achtbar aus der Affäre zogen sich die Rot-Weißen beim 2:4 in Geretsried: Hier klärt Torhüter Adrian Kabashi vor TuS-Angreifer Simon Pilch. © Rudi Stallein

Rot-Weiß Bad Tölz verliert nach der Meisterparty, präsentiert sich aber anständig. Die FF Geretsried müssen sich über eine vermeidbare Niederlage ärgern.

TuS Geretsried II – SC Rot-Weiß Bad Tölz 4:2 (2:1) – Das Ergebnis entsprach am Ende den Erwartungen. Aber angesichts des Meisterfeier-Marathons und der kurzfristigen Absage von fünf, vorwiegend jungen, also vermeintlich ausdauerstarken Kickern zogen sich die Rot-Weißen bei ihrem Gastspiel in Geretsried achtbar aus der Affäre. Weil der TuS in der Anfangsphase so schläfrig agierte, wie man es von den Gästen hätte befürchten können, ging der frischgekürte Meister durch Max Geisler (2.) sogar in Führung. Die hatte jedoch nur bis zur 17. Minute Bestand, dann glich Gabriel Ramaj aus. Zehn Minuten später drehte Ruben Ries die Partie mit seinem Tor zum 2:1 für den TuS. Als Jonas Kirschner wenige Minuten nach Wiederbeginn auf 3:1 erhöhte, war der Ausgang des Kräftemessens programmiert, wenngleich Rot-Weiß bis zum Schluss bemüht war, der Landesligareserve Paroli zu bieten. „Geschenkt haben wir es ihnen nicht“, betonte der Tölzer Coach Tarkan Demir. Als Beleg der Tölzer Gegenwehr mag dienen, dass sie nur zwei Minuten, nachdem Simon Pilch per Kopfball über Torhüter Adrian Kabashi hinweg das 4:1 erzielt hatte, mit einer feinen Kombination, die Ardian Geci erfolgreich abschloss, auf 2:4 verkürzten. „Ich brauche mich nicht beklagen, mit den zur Verfügung stehenden Mitteln haben wir uns gut geschlagen“, merkte Demir an. „Ich bin mit meiner Mannschaft zufrieden.“ Sein Gegenüber Hans Schneider musste zugeben: „Am Anfang haben wir uns schwergetan. Tölz war überraschend fit für die Feierlichkeiten, die sie hinter sich haben. So bombig wie wir heute aufgestellt waren, musst du sie eigentlich klarer beherrschen.“

FF Geretsried – SG Hausham 0:1 (0:0) – Gegen den Tabellenzweiten kassierten die Fußball-Freunde eine weitere Niederlage, die aufs Gemüt drückt. „Es hat leider wieder nicht ganz gereicht“, ärgerte sich Christos Georgiadis, „und wir haben wieder ein absolut unnötiges Gegentor kassiert.“ Nach einer scheinbar geklärten Situation passte ein Geretsrieder Abwehrspieler ungenau in die Mitte und servierte Haushams Kilian Siglreitmaier den Ball zur 1:0-Führung für die Gäste quasi auf dem Silbertablett. Bis dahin waren Tormöglichkeiten auf beiden Seiten rar gesät. „Unser Problem war: Wir haben es nicht geschafft, zwingende Chancen zu kreieren“, musste der FF-Coach eingestehen. Das wurde nach dem Rückstand zunehmend schwieriger, weil Zeljko Csikos sich binnen drei Minuten zwei gelbe Karten einhandelte, was logischerweise einen Spielausschluss (78.) nach sich zog. „Wir haben dann nur noch verwaltet“, so Georgiadis. „Schade, ein 0:1 gegen Hausham ist nicht so wild, aber ein Unentschieden wäre okay gewesen.“ (Rudi Stallein)

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