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Kreisklasse 5: Beurer wollen Derbypleite ausbügeln - FCKS empfängt Tabellenführer

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Benedikt Veicht Torschütze der Beurer 1:0-Führung
Benedikt Veicht Torschütze der Beurer 1:0-Führung © TSV Benediktbeuern

Der ESV Penzberg besiegte den TSV Benediktbeuern am Donnerstag. In Wielenbach soll Wiedergutmachung her. Der FCKS muss gegen Penzberg bestehen.

ESV Penzberg – TSV Benediktbeuern (Do.) 3:2 (3:1) – Ein hitziges Derby, bei dem keineswegs die bessere Mannschaft als Sieger vom Platz ging. „Die Niederlage war absolut unnötig. Einerseits fehlte ganz einfach das Glück, andrerseits haben wir zu viele Chancen versiebt und müssen uns an die eigene Nase fassen“, bilanzierte TSV-Trainer Thomas Neumeier nach dem Schlusspfiff.

Aggressiv die Aufgabe anpacken hatte der Gästecoach den Seinen eingebläut und die befolgten dessen Aufforderung. Schon bald gelang Benedikt Veicht (6.) die Führung. Dann aber nutzten die Hausherren zwei Beu-rer Unachtsamkeiten und trafen durch Luis Alexander (11.) sowie Tobias Bauer (22.). Für ein Handspiel auf der Linie zeigte Schiedsrichter Jonas Jäcker nicht nur auf den Elfmeterpunkt, sondern Kilian Geiger zusätzlich die rote Karte. Dominique Dörr (34.) erhöhte auf 3:1. „Hut ab vor meiner Mannschaft. In Unterzahl hat sie nicht aufgesteckt, vielmehr waren wir nach Wiederbeginn drückend überlegen. Leider haperte es am Abschluss“, ärgerte sich Neumeier. Benedikt Guggemos (61.) gelang zwar noch ein Treffer, doch zu mehr reichte es nicht.  dh

SV Wielenbach – TSV Benediktbeuern (So., 14 Uhr) – Auch wenn die 2:3-Niederlage der Beurer am Donnerstag beim ESV Penzberg unglücklich war, meint Trainer Thomas Neumeier: „Wir dürfen das Ganze jetzt nicht schönreden. Jede Niederlage hat ihre Gründe und die gilt es, in Wielenbach abzustellen.“ In erster Linie meint der Coach dabei die Chancenverwertung. Schon beim 0:1 zuvor in Perchting-Hadorf hatten die Klosterdörfler ihr Visier schlecht eingestellt und sich ihren bis dahin guten Saisonauftakt vermasselt. Nun soll nach zwei verlorenen Partien hintereinander endlich wieder ein Dreier her. Kein Ding der Unmöglichkeit, allerdings müssen die Benedikt-beurer beim dritten Auswärtsspiel in Folge einen personellen Engpass verkraften. Neben mehreren urlaubsbedingten Ausfällen wird wahrscheinlich auch Albert Schandl verletzungsbedingt pausieren müssen. Neumeier: „Das ist wirklich schade, Albert hat nach seiner Einwechslung in Penzberg enormen Schwung gebracht. Trotzdem müssen drei Punkte her.“  (dh)

FC Kochelsee Schlehdorf – ESV Penzberg (So., 15 Uhr) – Gehörig im Aufwind sind die Kochler Kicker nach ihrem ersten Saisonsieg. Den Dreier beim 2:1-Heimsieg gegen den TSV Perchting schnürte Matthias Leiß zwar erst in der Schlussminute, doch das ficht Simon Lantenhammer nicht an. „Das war auf jeden Fall ein verdienter Sieg“, bekräftigt der Trainer. So wähnt man sich im Klosterdorf gerüstet, um den neuen Tabellenführer ESV Penzberg zu empfangen (Sonntag, 15 Uhr). Zumal der derzeit verletzte Kapitän Florian Kammerlochner am Donnerstag zum „Spionieren“ an den ESV-Sportplatz ausrückte. Was er beobachtet hat, fasst Lantenhammer zusammen: „Penzberg ist eine spielstarke, technisch raffinierte Mannschaft.“ So etwas liegt den Schlehdorfern, weshalb sich der Trainer „auf ein gutes Fußballspiel von beiden Seiten“ freut. „Wer mehr Power ins Spiel gibt, der gewinnt.“ Allerdings würde man sich beim FCKS auch mit einem Punkt begnügen. Denn zu den ohnehin zahlreichen verletzungsbedingten Ausfällen kommen am Sonntag vermutlich noch die beruflich verhinderten Vocaj-Brüder Liridon und Leonhard hinzu. „Wenn wir da weitermachen, wo wir gegen Perchting aufgehört haben, sieht’s gar nicht so schlecht aus“, urteilt Lantenhammer.  (sts)

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