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Bad Heilbrunn wieder mit Max Specker gegen den TSV Gilching/Argelsried

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Von: Nick Scheder

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Nur schwer zu halten: Heilbrunns Torjäger Maximilian Specker (Mitte) darf früher als befürchtet wieder auflaufen – und wird Gilching für einige schwierige Herausforderungen stellen.
Nur schwer zu halten: Heilbrunns Torjäger Maximilian Specker (Mitte) darf früher als befürchtet wieder auflaufen – und wird Gilching für einige schwierige Herausforderungen stellen. © Archiv

Für den SV Bad Heilbrunn kommt am Wochenende das zweite Spitzenspiel binnen einer Woche. Specker ist dabei wieder mit von der Partie.

Bad Heilbrunn – Für den SV Bad Heilbrunn kommt es geballt: Nach dem Duell auf Augenhöhe gegen den Spitzenreiter bekommt er es an diesem Sonntag (15 Uhr) mit dem Tabellendritten TSV Gilching/Argelsried zu tun. „Es wird vermutlich ein ganz ähnliches Spiel wie gegen Sonthofen“, sagt HSV-Sprecher Christoph Hüttl. Er geht aber davon aus, dass seine Mannschaft das Spiel ähnlich eng gestalten kann, wie beim 1:1 gegen den Spitzenreiter vor Wochenfrist. „Es gibt sicher kein hohes Ergebnis, dazu sind beide Mannschaften zu kompakt.“ Allerdings müssen seine Heilbrunner dazu eine ähnlich starke Leistung wie gegen Sonthofen abrufen.

Da hat sich keiner auf jemand anderen verlassen. „Sondern das getan, was er kann und sein Bestes gegeben“, lobt Hüttl und wünscht sich beim Spiel in Gilching einen ähnlichen Auftritt. Allerdings ist der nicht in Bestbesetzung möglich. Es gibt erst einmal eine erfreuliche Nachricht im Hinblick auf Maximilian Specker: Dessen Rot-Sperre wurde auf zwei Spiele verkürzt. Der Heilbrunner Torjäger darf also beim Spiel in Gilching früher als befürchtet wieder auflaufen. „Das ist eine Rückkehr zur rechten Zeit“, freut sich Hüttl.

SV Bad Heilbrunn: Specker und Schnitzlbaumer fraglich

Dafür tut sich in der Abwehr und womöglich auf dem Flügel eine neue Lücke auf: Nachdem Benedikt Specker noch länger ausfällt und auch Maximilian Schnitzlbaumers Einsatz (unter der Woche angeschlagen wegen zweiter Corona-Impfung) fraglich ist, muss sich Trainer Walter Lang etwas einfallen lassen. Und in der Abwehr reißt Peter Auer ein Loch, der die Woche über krank war. Franz Schnitzlbaumer kann mit Bänderriss nicht aushelfen, also rückt vermutlich Florian Schnitzlbaumer auf die Außenposition, und der ehemalige Kapitän Sebastian Mertens spielt neben Florian Kapfhammer in der Innenverteidigung.

Und die bekommen es sicher mit einem Sturmlauf der Gastgeber zu tun, die ähnliche viele Treffer wie Heilbrunn erzielt haben und nach zwei Niederlagen gegen die beiden Top-Teams Sonthofen und Nördlingen – eine gehörige Portion Wut im Bauch und Lust auf ein Erfolgserlebnis haben, glaubt der Heilbrunner Torhüter.

Und ähnlich wie der HSV steht auch der TSV ein wenig überraschend in den oberen Regionen der Landesliga Südwest. „Für die läuft es gut“, sagt Hüttl, der trotzdem gute Erinnerungen an Gilching im Gedächtnis hat. „Das war das letzte Spiel vor dem Corona-Abbruch, und da haben wir mit einem 2:1-Sieg den Abstiegsrelegationsplatz hinter uns gelassen.“

SV Bad Heilbrunn

Hüttl – Fl. Schnitzlbaumer, Kapfhammer, Mertens, A. Specker, – Pföderl, Pappritz – M. Schnitzlbaumer (?), M. Specker. Krinner – Gellner. – Hillringhaus, Herz (beide ETW), Kühberger, Lechner, Gritzuhn.

Fahrt im Vereinsbus

Fans können den SV Bad Heilbrunn zu ihrem Spiel in Gilching begleiten. Der Bus fährt um 12.30 Uhr am Sportheim los. (NICK SCHEDER)

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