Durchgesetzt haben sich Kapitän Maximilian Geisler (Mi.) und sein Rot-Weiß Bad Tölz im Spitzenspiel gegen die Haushamer Quang Khoi Luu Ngoc (li.) und deren Spielführer Benedikt Schauer (re.).
+
Durchgesetzt haben sich Kapitän Maximilian Geisler (Mi.) und sein Rot-Weiß Bad Tölz im Spitzenspiel gegen die Haushamer Quang Khoi Luu Ngoc (li.) und deren Spielführer Benedikt Schauer (re.).

Demir: „Ganz wichtig sind die drei Punkte“

Landkreis Bad Tölz: Rot Weiss Bad Tölz siegt im Spitzenspiel der Kreisklasse 2

  • Nick Scheder
    vonNick Scheder
    schließen
  • Hans Demmel
    schließen
  • Rudi Stallein
    schließen

In der Kreisklasse 2 der Zugspitze war einiges am Wochenende los. Die Spieler des SC Rot-Weiss Bad Tölz setzten sich gegen den SG Hausham im Topduell der Liga durch.

Landkreis Bad Tölz - In der Kreisklasse 2 Zugspitze wurde den Fußballfans so einiges geboten. DIeWörnsmühler mussten sich den Sauerlachern geschlagen geben. Rot-Weiss Bad Tölz entschied das Topspiel für sich.

Schwerer, als es das Resultat vermuten lässt, fiel der TuS-Reserve der Sieg gegen den Tabellennachbarn. Den Wunsch ihres Trainers, von der ersten Minute an wachsam zu sein, setzten die Gastgeber perfekt um: Vitalij Lux, der nach dem Spielausfall der Ersten kurzfristig in den Kader gerutscht war, erzielte nach Zuspiel von Jakob Bahnmüller das frühe 1:0 (2.). Danach gestaltete sich die Partie ausgeglichen. Es dauerte bis zur 46. Minute, ehe Ali Aliu nach Vorarbeit von Claudio Sevkovic auf 2:0 erhöhte. Wenig später verkürzten die Gäste auf 1:2, hielten das Spiel offen. „Aying hat uns richtig gefordert“, stellte Trainer Salvatore Scolaro fest. „Wir hätten früher den Sack zumachen müssen – Chancen dazu waren da – oder das 2:0 länger halten.“ So mussten die Gastgeber trotz deutlich mehr Spielanteilen und mehr Ballbesitz über weite Strecken zittern. Das legte sich erst mit dem 3:1 durch Lux wenige Minuten vor Schluss. „Ab da war’s durch, da hat der Gegner die Niederlage akzeptiert“, meint Scolaro, dessen Team in der Nachspielzeit Treffer von Jakob Bahnmüller (90.+1) und David Topic (90.+3) nachschob.  rst

Ein Wort genügte Tasso Fytanidis, um die 1:3-Niederlage beim Tabellenletzten zusammenzufassen: „Katastrophe“. Zwar waren die Gäste nach einer knappen halben Stunde durch ein Eigentor in Führung gegangen. Doch wenig später musste Olympic-Torhüter Daniel Gotthalmseder seinen Platz wegen Rückenschmerzen räumen. Sein Vertreter Berat Saiti kassierte drei Minuten nach seiner Einwechslung den 1:1-Ausgleich (44.) durch einen abgefälschten Freistoß. Nach dem Seitenwechsel verschärften sich die Geretsrieder Probleme: Costa Bozaris schied in der 50. Minute verletzt aus. Spielertrainer Fytanidis verursachte mit unerlaubtem Handspiel einen Strafstoß, den Stefan Hupfauer zum 2:1-Siegtreffer für Wörnsmühl verwandelte. Danach fanden die Gäste überhaupt nicht mehr ins Spiel. „Wörnsmühl hat richtig gekämpft und verdient gewonnen“, lautet Fytanidis Fazit. „Für uns wird es jetzt ganz schwer.“  rst

Bei der Platzbesichtigung am Krötenteich waren laut FFG-Trainer Miklos Tot beide Mannschaften schnell zu der Einsicht gelangt: Hier spielen wir besser nicht. Der Unparteiische teilte die Meinung der Teams, dass auf dem vom Dauerregen aufgeweichten Fußballfeld ein ordentliches Spiel nicht möglich sei. Die Partie soll bereits am Donnerstag, 1. Oktober, um 19.30 Uhr nachgeholt werden.  rst

 

Eine Niederlage schmerzt immer. Aber die beim Tabellenführer war zumindest nicht allzu frustrierend für den SC Gaißach. „Wirklich eine gute Mannschaft mit starken Spielern, die sind zurecht Spitzenreiter“, sagt SCG-Trainer Stefan Simon. Trotzdem schwingt etwas Enttäuschung mit. Die Gaißacher hatten durchaus ihre Chancen – vor allem in der Anfangsphase. „Aber Sauerlach hat seine Möglichkeiten konsequenter genutzt als wir – auch deswegen stehen sie vorne und wir hinten.“ So verteidigte der Tabellenvorletzte einmal nicht konsequent, ein schöner Kopfball (14.) von Bejan Islami – 0:1. Aber es blieb ein offenes Spiel bis zum 0:2, erneut durch Islami (69.). „Das war für uns der Genickbruch“, meint Simon. Auch Sebastian Sedlmaiers 1:2-Anschlusstreffer (72.) nach einem Freistoß – in der ersten Hälfte hatte er noch eine Riesenchance vergeben – war kein wirkliches Aufbäumen. Denn schon bei der nächsten Aktion hieß es 1:3. Das 1:4 – ein 30-Meter-Volleyschuss von Paul Weigel – fiel nicht mehr ins Gewicht. Simon: „Wir haben uns für unsere Mühe nicht belohnt.“ Dennoch sei großer Einsatz und eine Spielidee klar erkennbar gewesen, bescheinigte ihm der gegnerische Trainer.  nic

(2:1)

Vom Niveau her war das Aufeinandertreffen der beiden Aufstiegskandidaten nicht unbedingt ein Leckerbissen. Unterhaltungswert für die Zuschauer besaß die Partie jedoch allemal. Neben erfolgreich abgeschlossenen Standards gab es schön heraus gespielte Treffer, und es herrschte Spannung bis zum Schluss. Erst in der Nachspielzeit konnten die Hausherren den Siegtreffer von Mohamed Barrie (90.+1) bejubeln. Damit festigte das Team von Trainer Tarkan Demir den zweiten Platz. Schon bald hatte Marinus Estner (5.) die Gastgeber mit einem Freistoßtreffer in Führung gebracht, die anschließend auch für kurze Zeit das Geschehen bestimmten. Dann aber kamen die Gäste immer stärker auf, der Ausgleich, ebenfalls durch einen Freistoß von Lukas Grill (28.), brachte den verdienten Lohn. Hausham blieb am Drücker, doch kurz vor dem Seitenwechsel schoss Fatih Kocyigit (42.), nach starker Vorarbeit von Ricardo Giacalone, wieder in Front. In Unterzahl. Kurz davor hatte Thankgod Asoegwu die Ampelkarte gesehen. Mit einem Mann mehr gelang der Mannschaft von Stephan Leitner bald der Ausgleich, doch dann musste auch deren Spielgestalter Lukas Grill vom Feld. Fortan nahm Tölz die Zügel wieder in die Hand. Die beste Möglichkeit zur Führung vereitelte Haushams Keeper Carsten Wolfes mit einer Glanzparade. Doch in der Nachspielzeit war auch er machtlos. Demir: „Keine einfache Sache, doch wichtig sind ganz einfach die drei Punkte.“  dh

Auch interessant

Kommentare