Der Mann auf der Sechs: Toni Pappritz (Mitte) soll auch gegen den SV Mering den Defensivverbund des SV Bad Heilbrunn zusammenhalten. Das hat in den ersten beiden Landesligapartien gut geklappt.
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Der Mann auf der Sechs: Toni Pappritz (Mitte) soll auch gegen den SV Mering den Defensivverbund des SV Bad Heilbrunn zusammenhalten. Das hat in den ersten beiden Landesligapartien gut geklappt.

SV Bad Heilbrunn ist vor dem Heimspiel gegen Mering im Soll

Lang-Elf kann befreit aufspielen

  • VonEwald Scheitterer
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Bad Heilbrunn – Die Chancen der Heilbrunner Fußballer, auch im Heimspiel am Sonntag gegen den SV Mering (14.15 Uhr) etwas Zählbares mitzunehmen, betrachtet Christoph Hüttl als „gar nicht so schlecht“. Der HSV-Torhüter und -Pressesprecher zielt damit auf die zwei Niederlagen und null Punkte der Schwaben an: „Die stehen schon ein wenig mit dem Rücken zur Wand. Wir können hingegen befreit aufspielen und zudem auch mit einem Unentschieden gut leben.“

Drei Zähler wollten die Heilbrunner aus den ersten drei Partien der neuen Landesliga-Saison wollten die Heilbrunner erbeuten, jetzt haben sie nach zwei Begegnungen bei einem Sieg und einem Remis bereits vier eingefahren. Hüttl bleibt dennoch Realist: „Es sollte keiner erwarten, dass wir auf Grund der Tabellensituation Mering wegputzen. Die haben eine gestandene Landesliga-Mannschaft, die vielleicht zum Auftakt etwas Pech hatte.“

Die Erinnerungen an die bislang zwei Duelle gegen diesen Gegner sind nicht allzu positiv: 0:2 unterlagen die Heilbrunner zu Hause, im Rückspiel setzte es sogar eine 0:4-Klatsche. Doch mittlerweile sind auch die Loisachtaler in der Liga angekommen: „Wir haben dazu gelernt und sind sicher nicht mehr so grün wie in der Vorsaison“, betont der Teamsprecher.

Allerdings muss Coach Walter Lang möglicherweise drei weitere Ausfälle kompensieren. Peter Auer wird nach seiner Sprunggelenks-Verletzung erst Ende August wieder ins Training einsteigen Mit Knieproblemen fällt Maxi Schnitzlbaumer aus, und Johannes Kiechle steht aus privaten Gründen nicht zur Verfügung. Zudem steht noch ein dickes Fragezeichen hinter Dominik Kühbauer, der sich am Mittwoch gegen Garmisch an der Schulter verletzt hat. Dafür soll Naomichi Kamioka, der zuletzt pausiert hatte, wieder eine Chance in der Startelf bekommen.

„Viel wird bei uns sicher nicht rotiert werden. An unserer Grundausrichtung wird sich auch gegen Mering nicht viel ändern“, erklärt Hüttl. Das heißt, dass die Heilbrunner versuchen wollen, aus einer sicher stehenden kompakten Defensive und denTorerfolg über Konter suchen. Wenn dann Walter Lang erneut ein glückliches Händchen bei seinen Auswechslungen beweist – in den beiden ersten Partien kamen die entscheidenden Torschützen jeweils von der Ersatzbank – dann könnte der HSV auch in seinem dritten Match binnen acht Tagen punkten.

Auch wenn für Sonntag Dauerregen angesagt ist, bittet der Pressesprecher die Zuschauer möglichst frühzeitig zu kommen: „Damit wegen der vorgeschriebenen Corona-Registrierung unnötige Staus an den Kassen vermieden werden.“

SV Bad Heilbrunn

Hüttl – Kamioka, Kapfhammer, Pföderl, Fl. Schnitzlbaumer - A. Specker, Pappritz - Krinner, M. Specker, B. Specker, Gellner - Lechner, Schmöller, Gritzuhn, Fr. Schnitzlbaumer, Kühberger (?).

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