Schlussoffensive: Michael Angermeier (grünes Trikot, li.) traf in der Nachspielzeit mit einem Kopfball nur die Latte, so dass die Lenggrieser am Ende gegen Uffing mit 2:3 das Nachsehen hatten. Foto: HAns Demmel

„Sie haben ihre Sache gut gemacht“

Trotz Gerg-Doppelpack: Lenggrieser Aufholjagd gegen Uffing ohne Erfolg

  • vonHans Demmel
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Nach 0:3-Rückstand gegen Uffing kommt der Lenggrieser SC nochmal zurück. Die Aufholjagd bleibt aber erfolglos.

Lenggries – Auf einigen Positionen musste Martin Lindner seine Stammformation für das Aufeinandertreffen der Lenggrieser Fußballer im Ligapokal mit dem SV Uffing verändern. Die Partie ging zwar mit 2:3 (0:2) verloren, enttäuscht vom Auftritt der Seinen war der LSC-Coach nach dem Schlusspfiff aber nicht: „Das war eine ganz junge Truppe mit nur wenig erfahrenen Spielern. Aber sie haben ihre Sache trotzdem gut gemacht. Ein Unentschieden wäre nicht unverdient gewesen.“

Die Partie begann mit guten Möglichkeiten hüben wie drüben. Da rettete zunächst LSC-Keeper Maxi Kleim gegen Georg Kutter, im Gegenzug senkte sich eine Bogenlampe von Toni Berger über Uffings Torwart Sebastian Obermüller. Das Spielgerät sprang jedoch vom Innenpfosten ins Feld zurück. Dann tauchte wieder Kutter vor Kleim auf, schoss aus der Drehung knapp daneben und köpfte nur kurz darauf über das Gehäuse. Schließlich war der Uffinger aber doch erfolgreich – bestens bedient von Simon Gerg, der sich auf der linken Außenbahn durchgesetzt hatte.

Kutter im Mittelpunkt

Kutter und Kapitän Christoph Seidl waren die auffälligsten Spieler bei den Gästen. Mit einem sehenswerten Pass in die Tiefe fädelte Seidl die 2:0-Führung für Uffing ein. Kutter umkurvte noch Kleim und schob ein. Und der Torschütze war nach Wiederbeginn auch am nächsten Treffer beteiligt. Kleim konnte gegen den kräftigen Angreifer zwar noch parieren, doch Felix Hoffmann war für das 3:0 zur Stelle.

Die Hausherren ließen deshalb aber nicht die Köpfe hängen, krempelten die Ärmel hoch und kamen nur wenige Minuten später durch den fleißigen Leo Gerg zum Anschlusstor. Als erneut Gerg auf 2:3 verkürzte, keimte bei den Gastgebern berechtigte Hoffnung auf. Zweimal war Martin Wasensteiner Vorbereiter aufseiten der Lenggrieser, die in der Schlussphase auf den Ausgleich drängten. Es boten sich auch gute Möglichkeiten – die beste davon für Michael Angermeier, dessen Kopfball an die Latte ging. Martin Wasensteiner scheiterte im Nachschuss.

Die Lenggrieser hatten trotz des klaren Rückstands nie aufgesteckt und hätten letztlich einen Punkt verdient gehabt. Lindner war aber mit der gezeigten Leistung einverstanden und blickt recht zuversichtlich dem Nachholspiel in der Punkterunde beim TSV Peißenberg entgegen.

Lenggrieser SC - SV Uffing 2:3 (0:2)

Tore: 0:1 (13.) G. Kutter, 0:2 (20.) G. Kutter, 0:3 (54.) F. Hoffmann, 1:3 (56.) L. Gerg, 2:3 (74.) L. Gerg. - Schiedsrichter: Roland Thiess. - Zuschauer: 50.

LSC: Kleim - M. Angermeier, St. Reiser, V. Zacher, L. Gerg, K. Mürnseer, Berger, M. Wasensteiner, Dix, Jendrzej, Biagini, Haindl, St. Rinner, Freiberger.

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