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Forsch und entschlossen: Martin Wasensteiner (re.) setzt sich gegen Max Baumann durch.

Lob für Wasensteiner und Jendrzej

Kampf und Wille belohnt: Lenggries-Sieg in Ohlstadt

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Ein starker Endspurt rettete dem Lenggrieser SC den Saisonauftakt.Torjäger Max Scheck machte in der Schlussphase in Ohlstadt den Sieg des LSC klar. 

Ohlstadt/Lenggries Nach einem 0:2-Rückstand siegte die Elf von Martin Lindner beim SV Ohlstadt noch mit 3:2. Torjäger Max Scheck bewies beim Siegtor fünf Minuten vor Spielende seinen Killerinstinkt. „Die Moral der Mannschaft war super“, freute sich Lindner über seinen gelungenen Punktspieleinstand.

Gleichwohl hatte der LSC so seine Probleme mit dem Kreisligisten vom Boschet. Zwei hohe Bälle waren jeweils Ursprung für die frühen Rückschläge. Jonas Thümmler traf nach Flanke von Laurin Dotzer zum 1:0. Dem Treffer von Yannic Frey, der unmittelbar vor Keeper Flori Schauer nur noch die Zehenspitze hinhalten musste, ging indes ein Eckball voraus. Lindner sprach von „schlechter Zuteilung“, die eingedenk der Ohlstädter Physis Ursache für die Gegentore war. Doch der LSC berappelte sich zusehends. „Nach dem 0:2 waren wir die spielerisch bessere Mannschaft“, urteilte der Coach. Hans Lindner verkürzte durch einen abgefälschten Schuss noch vor der Pause, weil sich der SVO nach der Zwei-Tore-Führung zu sehr zurücknahm.

Lindner lobt Wasensteiner und Jendrzej

Nach der Pause mussten die Isarwinkler zunächst ein wenig das Glück beanspruchen. So zielte Maxi Schwinghammer aus kurzer Distanz akkurat auf Schauer, und auch der Kopfball von Maxi Baumann fand nicht den Weg ins Netz. Ein 1:3 hätte mutmaßlich zu einem anderen Spielausgang geführt, zumal sich die Lenggrieser in dieser Phase untereinander bisweilen uneins waren. Geholfen hat letztlich das Projekt „Jugend forscht“ in Person von Martin Wasensteiner: Der 19-Jährige schnappte sich den Ball in der eigene Hälfte, marschierte über die Mittellinie und leitete eine Kombination ein, die er aufgrund seines entschlossenen Durchlaufens im SVO-Strafraum selbst mit dem Ausgleich abschloss. „Schön, solche Spieler zu haben“, lobte Lindner im Kontext einer ebenfalls auffällig guten Leistung von Luis Jendrzej.

Der Siegtreffer war dann aber den Routiniers vorbehalten. Jakl Gerg profitierte an der Seitenlinie von einem Lapsus von Hannes Fischer, enteilte dem Ohlstädter Kapitän und bediente im Zentrum maßgerecht den lauernden Scheck, der den Ball vor dem Verteidiger per Grätsche entschlossen über die Linie drückte. Das Fazit von LSC-Trainer Lindner fiel insgesamt positiv aus: „Wir hätten das Spiel auch verlieren können, hatten selbst auch auch noch zwei Hundertprozentige.“ Eine davon war Schecks Lattentreffer in der Schlussminute. OLIVER RABUSER

SV Ohlstadt – Lenggrieser SC 2:3 (2:1)

Tore: 1:0 (5.) Thümmler, 2:0 (20.) Frey, 2:1 (38.) Lindner, 2:2 (71.) Wasensteiner, 2:3 (85.) Scheck. – Schiedsrichter: Roland Fritzsch (Rottach). – Zuschauer: 170.

Lenggrieser SC:Schauer – S.Reiser, Biagini, Sonner, Lindner, Artmann, Wasensteiner, L. Gerg, Jendrzej, J. Gerg, Scheck. – Eingewechselt: Mürnseer, Schmid, Sappl.

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