Lenggrieser SC im Spiel gegen ASV Habach
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Lenggrieser SC

Lenggrieser SC unterliegt Landesligist Bad Heilbrunn mit 0:3

Martin Lindner: „Wir haben uns gut verkauft“

  • Nick Scheder
    vonNick Scheder
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Lenggrieser SC muss sich trotz starker erster Hälfte den Landesligisten aus Bad Heilbrunn mit 0:3 geschlagen geben.

Lenggries/Bad HeilbrunnEine Niederlage war fast zu erwarten. Dennoch war Martin Lindner positiv überrascht vom Auftreten seiner Mannschaft. „Wir haben uns gut verkauft, haben eine gute Leistung gezeigt“, sagt der Trainer des Lenggrieser SC, der sich am Dienstagabend auf heimischem Kunstrasen dem zwei Klassen höher angesiedelten SV Bad Heilbrunn mit 0:3 (0:0) geschlagen geben musste. „Lenggries hat ordentlich Gas gegeben“, räumt HSV-Coach Walter Lang ein. „Wir mussten das Spiel als Favorit gewinnen, aber leicht war es nicht.“

Lenggrieser Defensive durch Bad Heilbrunner Kombinationsspiel gefordert

Die Partie, die nach einer Schweigeminute für den überraschend gestorbenen Trainer der Isarwinkler Frauenfußball-Spielgemeinschaft, Rolf Ebnicher, begann, verlief zunächst recht ausgeglichen. Zwar zeigten sich die Landesligisten im Spielaufbau schon deutlich überlegen, kombinierten sich oftmals gefällig nach vorne. Doch bis auf einen Lattentreffer ließen die Platzherren zunächst wenig zu. Gefährlich wurde es wieder bei einem Fernschuss des Ex-Lenggriesers Max Schmid von halblinks, der knapp am Kasten von Florian Schauer vorbeihoppelte. „Jeder hat sich voll reingehauen, defensiv hat mir das auch recht gut gefallen“, sagt Lindner. Kreisligist Lenggries versteckte sich nicht, HSV-Keeper Christoph Hüttl war bei Martin Wasensteiners Schuss gefordert. Ein Tor fiel bis zur Pause nicht.

Systemwechsel wird dem Lenggrieser SC zum Verhängnis

Nach dem Seitenwechsel zeigten die Lenggrieser dann doch zweimal Schwächen in der Abwehr – beide Male von Heilbrunn mit einem Tor bestraft. Möglicherweise bedingt durch einen Systemwechsel von Lang, der nach der Pause mit zwei Sturmspitzen spielen ließ, die mehr Druck erzeugten. Zunächst klärte die LSC-Defensive nicht energisch genug, sodass Benedikt Specker den Ball zum 1:0 (48.) in die Maschen schießen konnte. Wenig später lenkte ausgerechnet LSC-Kapitän Sebastian Biagini die Kugel bei einer Heilbrunner Flanke ins eigene Tor ab. Für den 3:0-Endstand sorgte Max Specker (88.) per Elfmeter, nachdem zuvor jeweils ein Strafstoß auf beiden Seiten von den Torhütern entschärft wurde. NICK SCHEDER

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