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LSC gegen Ohlstadt: „Wenn ich da jemanden motivieren muss, dann ist er fehl am Platz“

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LSC-Coach Stefan Simon ist heiß auf die Partie gegen den Spitzenreiter - sein Kapitän Sebastian Biagini sicherlich auch.
LSC-Coach Stefan Simon ist heiß auf die Partie gegen den Spitzenreiter - sein Kapitän Sebastian Biagini sicherlich auch. © Lenggrieser SC

Der Lenggrieser SC reist zum Spitzenreiter. Gegen den SV Ohlstadt dürften seine Jungs höchst motiviert sein, ist sich Coach Simon sicher.

Lenggries – „Wenn ich zu diesem Spiel noch jemanden motivieren musst, dann ist er fehl am Platz“, scherzt Trainer Stefan Simon vor dem Kracherspiel seines drittplatzierten Lenggrieser SC beim Überraschungsspitzenreiter SV Ohlstadt (So., 15 Uhr). Die Hausherren haben fünf Spiele in Serie gewonnen, die Lenggrieser drei, zudem haben beide Teams bereits 21-mal getroffen und sind nur einen Punkt voneinander getrennt.

„Eigentlich ist alles angerichtet für ein Fußballfest“, meint Simon, warnt aber auch vor zu hohen Erwartungen. „Manchmal wird’s dann bloß ein unspektakulärer, lauer Kick.“

Doch die vergangenen Wochen haben eindrücklich gezeigt, wohin die Leistungskurve bei beiden Mannschaften zeigt. Bei den Werdenfelsern ist maßgeblich Goalgetter Bernhard Kurz am Höhenflug beteiligt; er hat bereits zehnmal eingeschweißt. Bei den Lenggriesern verteilt sich der Erfolg auf mehrere Spieler: Max Scheck (6), Jakob Gerg und Luis Jendrzej (beide 5) sind beinahe gleichauf. „Wir sind dadurch schwerer auszurechnen“, glaubt Simon an einen kleinen Vorteil, will aber auch kein besonderes Augenmerk auf den Ohlstädter Kurz legen. Vielmehr erwartet er eine sehr junge, kompakte Truppe mit guter Spielanlage, da am meist hitzig aufgeladenen Sportplatz am Boschet auch schon mal rustikal zu Werke geht. „Aber das kennen und können wir hier im Isarwinkel auch“, feixt Simon.

Eine Umstellung in der Hintermannschaft muss der Coach auf jeden Fall vornehmen. Innenverteidiger Max Angermeier hat in Polling einen Tritt ans Knie bekommen. Das Resultat: Bänderanriss und drei Wochen Pause. Nun wird Kapitän Sebastian Biagini, den der Trainer aufgrund seiner guten Spielanlage auf die Sechs nach vorne gezogen hatte, wieder auf seine langjährige Stammposition zurückkehren.

Beide Trainer schwören ihre Teams auf einen Dreier ein. „Die Mannschaft hat Blut geleckt“, bestätigt SVO-Coach Jan Tischer. „Wir sind da oben, weil wir unsere Hausaufgaben gemacht haben. Jetzt wollen wir da bleiben.“ Simon kontert: „Wenn’s ein enges Spiel ist, bin ich natürlich mit einem Punkt zufrieden, aber wir haben so viel Selbstvertrauen, um auch in Ohlstadt auf Sieg zu spielen.“ WOLFGANG STAUNER

Lenggrieser SC

Kleim – Mürnseer, Biagini, Reiser, Kreher – Adlwarth, Dix, M. Gerg, J. Gerg, L. Jedrzej – M. Scheck – Filiz, Freiberger, Demmel.

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