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Loisachtal-Derby mit Feuer - Benediktbeuern siegt bei Torspektakel gegen Kochelsee-Schlehdorf

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Sorgte für die Vorentscheidung im Loisachtal-Derby: Benedikt Veicht (Mitte) mit seinem Treffer zur Beurer 2:1-Führung gegen den FC Kochelsee Schlehdorf.
Sorgte für die Vorentscheidung im Loisachtal-Derby: Benedikt Veicht (Mitte) mit seinem Treffer zur Beurer 2:1-Führung gegen den FC Kochelsee Schlehdorf. FOto: Ewald Scheitterer © Ewald Scheitterer

Der TSV Benediktbeuern konnte das Spiel gegen Den FC Kochelsee-Schlehdorf mit 4:3 gewinnen. Die Gäste gingen dabei sogar nach nur fünf Minuten in Führung.

TSV Benediktbeuern – FC Kochelsee Schlehdorf 4:3 (1:1) – Selbst der Dauerregen am späten Samstagnachmittag konnte das leidenschaftliche Feuer nicht löschen, das beim Loisachtal-Derby bis zur letzten Sekunde der Nachspielzeit hell loderte. Dabei setzte sich der auf gute Verteidigung und Konter angelegte Matchplan der Benediktbeu-rer durch.

Die beiden Kontrahenten waren mit sehr unterschiedlichen Einstellungen in die Partie gegangen. Mit mächtigem Druck und temporeichem Kombinationsfßball rissen die Gäste das Geschehen vom Anpfiff an sich, während die Hausherren auf eine kompakte Defensive und Konter setzten. „Vor allem in den ersten 20 Minuten war der FCKS die klar bessere Mannschaft“, räumte der Benediktbeurer Coach Thomas Neumeier ein.

In dieser Phase gingen die Kochler auch durch Sebastian Reißenweber verdient in Führung (5.). Doch danach versäumten sie es, aus ihrer Überlegenheit mehr Kapital zu schlagen. Die Wende leitete der Strafstoß von Florian Ketterl ein, der den Ausgleich brachte (39.). „Hut ab, wie meine Mannschaft anschließend ins Spiel zurückgefunden hat und wesentlich mutiger und selbstsicherer aufgetreten ist“, meint der TSV-Trainer. Eine Vorentscheidung brachte dann der Treffer von Benedikt Veicht (59.), der die Unzulänglichkeiten in der FCKS-Defensive aufdeckte.

Weiterhin bestürmten die Gäste das TSV-Gehäuse, und genauso leidenschaftlich hielten die Hausherren dagegen. „Es war immer wieder der letzte Pass, der nicht angekommen ist. Da haben es die Beurer einfach schlauer gespielt“, bedauert FCKS-Coach Simon Lantenhammer. Und Verteidiger Thomas Pfaffenzeller grummelte: „Uns hat nicht ein besserer Gegner, sondern wir haben uns wirklich selbst geschlagen.“

Nach weiteren Kontern zogen die Hausherren durch Hans Leis (73.) und Benedikt Guggemos (77.) auf 4:1 davon. Die beiden Treffer durch Leonardo Vocaj (90. + 2) und der Elfmeter-Nachschuss von Michael Schratt (90. + 4) kamen einfach zu spät, um der Partie noch eine Wendung zu geben. (Ewald Scheitterer)

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