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Torjäger Nummer zwei: Luis Jendrzej (re.) hat nach Max Scheck (11) die meisten Treffer auf dem Konto (9).

FUSSBALL KREISLIGA 1

LSC auf der Suche nach der einstigen Leichtigkeit

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Voller Elan stürzt sich der Lenggrieser SC in die Vorbereitung auf die Rückrunde. Trainer Martin Lindner hat dafür einen neuen Mann an seiner Seite: Stephan März ist Co- und Torwarttrainer.

Lenggries – Der Kunstrasenplatz des Lenggrieser SC ist 2018 modernisiert worden, seit vergangenem November strahlt die rundum erneuerte Flutlichtanlage mit moderner LED-Technik das Geviert aus. Beste Bedingungen also, um sich auf heimischem Geläuf auf die Rückrunde vorzubereiten. Am vergangenen Dienstag hatte Trainer Martin Lindner zwar lediglich eine Laufeinheit auf dem Programm, aber künftig rollt der Ball wieder im Isarstadion. „Bis auf Mittwoch“, hält Lindner das Credo von Fitness-Guru Hans Rest hoch, „da wird fleißig gejoggt.“

Bei null Kondition fängt ohnehin keiner der Kicker an. „Die meisten Spieler halten sich im Winter mit Langlaufen oder Skitouren fit. Da kommt keiner von der Couch“, berichtet

Kapitän Sebastian Biagini von der passablen Grundkondition seiner Kollegen. Die Freude aufs Fußballspielen war den Kickern nach der 13-wöchigen Fußball-Abstinenz jedenfalls anzumerken. 32 Spieler aus der Ersten und Reserve zählte Lindner beim Auftakt. Drei Männer fehlten gleichwohl: die kreuzbandgeschädigten Markus Artmann und Jakob Gerg, die erst wieder in der neuen Saison ins Spielgeschehen eingreifen werden sowie der zum SV Bad Heilbrunn gewechselte Max Schmid.

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Schlussmann Florian Schauer hat sich während der Pause einer Schulter-OP unterzogen und ist für die ab 21. März folgenden zwölf Begegnungen wieder die Nummer eins zwischen den Pfosten. Er hat künftig einen eigenen Torwart-Trainer: Nachdem sich Lindners bisherige Assistent Peter Kammermeier in den nächsten Monaten der Meisterschule widmet, wird der ehemalige Wackersberger Schlussmann Stephan März Lindner als Co- und Torwarttrainer zur Seite stehen. „Darüber sind wir alle glücklich“, bekennt der Coach.

Ein Gutteil der Euphorie im Lenggrieser Lager ist mit Sicherheit auch der optimalen Ausgangsposition zuzuschreiben. Der LSC rangiert mit zwei Punkten Abstand hinter dem TSV Otterfing auf Rang zwei; Verfolger ASV Habach hat sieben Punkte Rückstand. Zumindest Biagini traut dem ASV noch allerhand zu: „Habach wird sicherlich noch gefährlich.“ Einen weiteren verbalen Steilpass legt der Trainer vor: „Natürlich nehmen wir den Aufstieg gerne an, aber auch der Nicht-Aufstieg wäre kein Beinbruch. Dann greifen wir eben in der kommenden Saison wieder an.“ Immerhin haben die Lenggrieser beim Thema Meisterschaft/Aufstieg reichlich Argumente zu ihren Gunsten: Tabellenführer Otterfing muss noch im Isarstadion seine Meistertauglichkeit beweisen, und in Habach sind die Lenggrieser Anfang April zu Gast.

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Allerdings ist Lindner auf der Suche nach der Leichtigkeit, die seine Elf zu Saisonbeginn von einem Sieg zum nächsten trug – insgesamt acht in Folge. „Wenn wir diese Leichtigkeit wiederfinden, geht vieles von alleine“, ist Lindner überzeugt.

Das Testspielprogramm des LSC hat der Trainer bunt gemischt und mit drei höherklassigen Gegnern bestückt: den SV Bad Heilbrunn aus der Landesliga und den beiden Bezirksligisten TSV Ebersberg und MTV Berg. „Da wissen wir gleich, wo wir stehen“, meint Biagini.

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Auch die beiden Lenggrieser Torjäger vom Dienst, Max Scheck (11 Tore) und Luis Jendrzej (9), die knapp zwei Drittel aller LSC-Treffer auf ihrem Konto haben, sollen dann wieder für Gefahr vor dem gegnerischen Kasten sorgen; meist von Toni Berger (5) mit präzisen Flanken versorgt. „Er hat ein gutes Auge für den Nebenmann und arbeitet auch fleißig nach hinten.“

Vorbereitung des Lenggrieser SC

LSC - TSV Ebersberg (14. Bezirksliga Ost; So., 16. Februar, 15 Uhr)

LSC - TSV Benediktbeuern (6. Kreiskl. 3; Sa., 29. Febr., 15 Uhr)

LSC – SV Bad Heilbrunn (16. Landesliga; Dienstag, 3. Mä., 19 Uhr)

LSC - SV Ohlstadt (6. Kreisliga 1; Sa., 7. März, 15 Uhr);

MTV Berg - LSC (6. Bezirksliga Süd; Sa., 14. März, 15 Uhr).

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