Beliebter Schauspieler aus „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ ist tot

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Böse getreten, trotzdem getroffen: Max Schmid traf zum Lenggrieser 4:3-Sieg in Holzkirchen. 

Torspektakel gegen Holzkirchen II

LSC siegt 4:3: Nicht makellos, aber mit Biss

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Ungewohnt anfällig präsentierte sich die Defensive des Lenggrieser SC beim TuS Holzkirchen II. Eine Umstellung zur Pause sowie die berüchtigte Offensivpower führten aber neuerlich zu einem Torspektakel und dem 4:3-Erfolg der Isarwinkler.

Auf allen vieren schleppte sich Max Schmid zehn Minuten vor Spielende über die Seitenlinie. Weniger vor Erschöpfung als vielmehr vor Schmerz. Gegenspieler Riccardo Ferraro hatte ihn im Mittelkreis brutal umgesenst. Die Aktion zog für beide Protagonisten das vorzeitige Spiel-ende nach sich. Für Schmid brachte Interims-Coach Wolfgang Schalch mit Michael Demmel frischen Wind. Die rote Karte für Ferraro war die angemessene Sanktion für diese Idiotie. Frust war vermutlich der Auslöser, denn seine Elf hatte einen 3:1-Vorsprung verspielt, fand sich plötzlich auf der Verliererstraße wieder. Den entscheidenden Treffer markierte Schmid. Sein kaltschnäuziger Abschluss war das Sahnehäubchen eines vom sehr aktiven Jakob Gerg initiierten Angriffs über links. Der Sieg sei ob der finalen 20 Minuten „schon etwas verdient“ gewesen, analysierte Schalch den nicht makellosen LSC-Auftritt.

Begonnen hatte alles nach Plan. Gerg zog trocken ab – 1:0. Schnell aber wurde klar, dass ein angeschlagener Matthias Gerg mit Hans Lindner an der Seite keine stabile Abwehr ist. Ein fragwürdiger Abseitstreffer der Gastgeber, ein Nickerchen beim Eckball, und eine verirrte Flanke bescherten der Bayernliga-Reserve drei simple Torerfolge. Ausgleichende Ungerechtigkeit: Auch die Strafstoßentscheidung pro Gerg war schmeichelhaft. Max Scheck vollstreckte vom Punkt. Ehe Schmid mit dem Siegtor die Bilanz des Sturmtrios vervollständigte, zog Schalch den Personal-Joker. Mit Matthias Forster hielt Verlässlichkeit in der Hintermannschaft und Torgefahr bei Standards Einzug beim LSC. Beim Freistoß von Sebastian Biagini stand Forster goldrichtig, verlängerte den Ball akkurat in die Maschen. Durch Forsters Zutun habe man „schnörkelloser“ gespielt, urteilte Schalch nach dem vierten Saisonerfolg.  or

TuS Holzkirchen II – Lenggrieser SC 3:4 (3:2)

Tore: 0:1 (4.) J. Gerg, 1:1 (22.) Ljumani, 2:1 (27.) Scheidemann, 2:2 (37.) Scheck (FE.), 3:2 (43.) Eichner, 3:3 (61.) Forster, 3:4 (68.) Schmid. – Rote Karte: Ferraro (82./TuS, grobes Foul). – Schiedsrichter: Alexandru Craciun (SV Lichtenau-Wei.). – Zuschauer: 70.

LSC: Schauer, L. Gerg, Riesch, Biagini, Sonner, M. Gerg, Lindner, Berger, J. Gerg, Schmid, Scheck. – Eingew.: Forster, Demmel, Mürnseer.

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