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Den Zuschauern einiges geboten: Die Schlehdorfer um Spielmacher Stefan Raffeiner (Mi.) trafen vier Mal .

Spielberichte Kreisklasse 3

Leiß schießt Kochelsee zum Sieg - Benediktbeuern mit Notelf chancenlos

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Mit einem Doppelpack führte Matthias Leiß den FC Kochelsee Schlehdorf zu einem deutlichen Sieg. Die Notelf von Benediktbeuern war in Oberhausen ohne Chance und ging unter.

BSC Oberhausen – TSV Benediktbeuern 4:0 (3:0) 

TSV-Trainer Thomas Gärner war schon vor Spielbeginn klar: Mit dieser Mannschaftsaufstellung ist beim Tabellendritten nichts zu holen. Zu den ohnehin schon zahlreichen Verletzten gesellten sich kurz vor Spielbeginn noch drei krankheitsbedingte Ausfälle: Florian Kiefersauer musste ebenso kurzfristig absagen wie Karim Teufel und Franz Schneider. Inklusive A-Junioren und Reservespielern standen nur noch elf einsatzbereite Fußballer zur Verfügung. Entsprechend einseitig verlief die Partie: „In der ersten Halbzeit waren wir chancenlos“, gab Gärner zu. Schnell schossen Dominik Reindl (12./36.) und Moritz Müller (20.) eine 3:0-Führung für die Gastgeber heraus.

Gleich nach dem Seitenwechsel folgte der vierte Treffer – ein Eigentor von Moritz Müller. Trotzdem gab es von Gärner ein Sonderlob für A-Junioren-Torhüter Michael Kölbl, der sein erstes Punktspiel in der Ersten bestritt und einige starke Paraden zeigte: „Ohne ihn wären wir noch höher in Rückstand gelegen“, sagt Gärner. Zur zweiten Halbzeit trafen Andreas Ludwig und Albert Schandl in Oberhausen ein. Schandl scheiterte auch gleich zweimal am Torgestänge. Am Spielstand änderte sich allerdings nichts mehr.  

FC Kochelsee Schlehdorf – FC Oberau 4:0 (2:0) 

 Man merkte beiden Kontrahenten schon an, dass sie nicht mit letztem Einsatz zu Werk gingen. Die Gäste dachten dabei wohl schon an die kommende Relegation, und für die Hausherren ging es tatsächlich lediglich um die goldene Ananas. Dennoch zeigte sich FCKS-Coach Christoph Weidehaas nicht unzufrieden: „Dass meine Mannschaft noch voll mitgegangen ist, obwohl es ja um nichts mehr ging, muss ich ihr schon hoch anrechnen. Da war im letzten Heimspiel für die Zuschauer doch einiges geboten.“ Vor allem Tore: Zweimal schweißte Mittelstürmer Matthias Leiß ein (42./50.), die Führung hatte Yuri Schindler besorgt (23.), und den Schlusspunkt setzte Karl-Heinz Nibbrig (85.). Nur mit dem Abschiedsgeschenk für Hans Siegert klappte es nicht. Er durfte zum Foulelfmeter antreten – und vergab (64.). Zufrieden resümierte Weidehaas: „Unser höchster Heimsieg heuer zum Abschluss. Das passt.“  

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