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Nicht zu stoppen: Mathias Gerg (li.) setzt sich gegen Ohlstadts Rudi Schedler durch.

LSC-Coach Link beweist goldenes Händchen 

Mit Schmid kommt die Wende: Lenggrieser SC jubelt in Ohlstadt 

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Für den Lenggrieser SC gab es beim SV Ohlstadt drei Punkte. Zu verdanken hat man diese Top-Joker Max Schmid. 

Habach legte vor, der LSC zog nach. Trotz einer Litanei an Ausfällen schafften die Lenggrieser am Samstagabend den wichtigen Sieg beim SV Ohlstadt. Ein zweimaliger Rückstand konnte sie nicht schocken, mit der Einwechslung von Max Schmid leitete Willi Link zur Halbzeit die Wende ein. Ob des Kopf-an-Kopf-Rennens ist der Trainer von einem spannenden Saisonfinale überzeugt: „Über die Relegation wird erst am letzten Spieltag entschieden.“

Während der Woche kränkelte Schmid, weswegen ein Startleiberl nicht in Frage kam. Doch die Not wurde mit zunehmender Spieldauer größer. Toni Berger fasste sich im ersten Abschnitt immer wieder an die Leisten, hielt nur bis zum Seitenwechsel durch. „Er hat seine Duelle gewonnen und die Vorlage zum Tor gegeben“, bedauert Link die notwendige Herausnahme. „Es wird immer schwieriger, die Ausfälle zu kompensieren.“

Lenggrieser SC dreht plötzlich auf 

Berger war Ohlstadts Michael Guglhör enteilt, bediente Leo Gerg, der zum 1:1 traf. Zuvor hatte Klaus Zach eine flache Hereingabe hinter Florian Schauer unterbringen können. Kurz vor der Pause war Maxi Schwinghammer per Kopf zu Stelle, brachte der Angreifer mit 2:1 in Front. Schwinghammer hatte aber auch Anteil am späteren Comeback der Lenggrieser: Ungünstig zum Ball postiert, klärte der 24-Jährige einen Ball nahe der Torlinie unfreiwillig, anstatt ihm zum 3:1 in die Maschen zu drücken.

Dann aber kam Schmid für Berger und der LSC plötzlich auf. Natürlich hätte Ohlstadt wenigstens einen von vier Versuchen nutzen müssen. Doch ewig bitten lässt sich Schmid nicht. Per Flachschuss in die lange Ecke glich der 29-Jährige aus. „Er ist halt ein Torjäger, macht die Kisten“, lobt Link. Als die Ohlstädter sich bei einem hohen Ball aus der LSC-Defensive verschätzten, war Schmid erneut zur Stelle – 3:2.

Ein Vorsprung, der in der Schlussphase noch einmal wackeln sollte. „Wir haben den Faden verloren“, urteilt Link. Dessen Befürchtung, der SVO würde via Standard noch zum Ausgleich kommen, sollte sich jedoch nicht bewahrheiten. Yannic Frey traf nur den Pfosten, und den Freistoß von Hannes Fischer entschärfte Flori Schauer souverän. 

SV Ohlstadt – Lenggrieser SC 2:3 (2:1)

Tore: 1:0 (6.) K. Zach, 1:1 (14.) L. Gerg, 2:1 (38.) Schwinghammer, 2:2, 2:3 (54., 60.) Schmid, – Schiedsrichter: Christian Heinz (FSV Eching/Ammersee),

Zuschauer: 70.

Lenggrieser SC: Schauer, Lindner, Mürnseer, Riesch, St. Reiser, Biagini, L. Gerg, Berger, M. Gerg, J. Gerg. Fischhaber – E/R: Schmid, Pichler, Hohenreiter

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