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Max Gögler (Mi.) geht in seine zweite Saison als Trainer bei seinem Heimatverein SC Reichersbeuern. Links: Sebastian Bartsch (1. Vorstand), rechts:  Michael Scharf  (2. Vorstand).

Zehn Spieler kommen aus der eigenen A-Jugend

SC Reichersbeuern: „Ein richtig geiler Haufen“

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Einige Jahre mussten die Reichersbeurer Kicker auf Nachschub aus dem eigenen Nachwuchsbereich warten. Umso größer ist der Zuwachs heuer: Mit zehn Mann steigt fast eine komplette Fußballmannschaft in den Seniorenbereich auf.

Keine Frage, dass Headcoach Maxi Gögler und sein Stellvertreter Florian Meier mit der Vorbereitung auf die kommende Spielzeit „überaus zufrieden“ sind. „Durchschnittlich waren um die 25 Spieler im Training. Damit kann man gut arbeiten“, berichtet Gögler.

Freilich wird nicht jeder ehemalige A-Junior sofort in den Kader der Ersten Mannschaft integriert werden können, aber bei einer derart großen Auswahl ist es für das Trainergespann einfacher, das bestmögliche Team nach Leistungskriterien aufs Feld zu schicken. Gleichzeitig animiert die interne Konkurrenz auch die etablierten Kicker zu größerem Trainingsfleiß. „Mit unseren Youngsters sind wir jetzt brutal gut aufgestellt. Unsere insgesamt sehr junge Truppe wird extrem hungrig auf den Platz gehen“, ist Gögler zuversichtlich: „Das einzige, was jetzt noch fehlt, ist die Erfahrung.“

Positiv stimmt das Trainergespann auch die Top-Stimmung im Team, entsprechend lobt Gögler: „Es ist ein richtig geiler Haufen, der sich mit sehr gutem, kameradschaftlichem Zusammenhalt auszeichnet.“ Freilich weiß auch der Trainer, dass die älteren Spieler sehr wertvoll sind, wenn es nicht so richtig rund läuft. Dennoch ist der SCR-Coach überzeugt: „So wie sich die Burschen bislang präsentiert haben, bin ich überzeugt, dass wir für die eine oder andere Überraschung sorgen werden.“

Die erste könnte bereits am ersten Spieltag (Samstag, 11. August) notwendig werden, wenn die Reichersbeurer zum Lokalderby beim Kreisklassen-Absteiger SV Bad Tölz antreten. „Das ist sicherlich eine absolut interessante Begegnung, da für mich die Tölzer heuer der absolute Topfavorit auf den Titel sind“, bekundet Gögler. „Die Tölzer wollen nach drei Abstiegen in Folge unbedingt wieder nach oben kommen.“ In Sachen Favoriten denkt der SCR-Coach freilich auch an den SV Wackersberg, der in den vergangenen Jahren mehrfach knapp am Aufstieg gescheitert ist.

Der Kader:

 Tor: Christian Hohenreiter, Michael Mangold und Victor Rösicke; Abwehr: Markus Jänsch, Alexander Gahr, Andreas Sanktjohanser, Bruno Buchmüller, Christian Alramseder, Fabio Papadopoulos, Lukas Frauenrieder, Martin Kirschbaum, Michael Rest, Nik Steinbacher, Sebastian Danner, Seppi Willibald, Dominik Diener und Severin Willibald. 

Mittelfeld: Andreas Gerstl, Anian Reifenstuhl, Benedikt Mayer, Dominik Riediger, Dominik Sader, Hannes Fichtner, Ludwig Kirmair, Martin Schaffer, Michael Scharf, Nico Würmseer, Paul Bartsch, Sebastian Keilwerth, Valentin Willibald und Hans Harrer.

Angriff: Benedikt Kruck, Klaus Steinbacher, Korbinian Melf, Michael Harrer, Johannes Fast und Hans Haslinger.

1. Vorsitzender:Klaus Harrer, Abteilungsleiter: Sebastian Bartsch, Jugendleiterin: Judith Schreiner; Trainer: Maxi Gögler (Head), Florian Meier (Co-Trainer); Zugänge: zehn Spieler aus eigenen A-Junioren, Sebastian Keilwerth (A-Junioren TuS Geretsried); Abgänge: Thomas Küper (pausiert), Bastian Hejda (Karriereende); Saisonziel: einstelliger Tabellenplatz.

Ewald Scheitterer

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