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SC Rot-Weiß Bad Tölz: Scharfer Wind in Pokal und Liga

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Die beste Chance der Hausherren durch Ahmad Abu Swid entschärft TSV-Keeper Christian Utmälleki.
Die beste Chance der Hausherren durch Ahmad Abu Swid entschärft TSV-Keeper Christian Utmälleki. © esc

Im Toto-Pokal unterlag der SC Rot-Weiß Bad Tölz dem TSV Otterfing. Auf den Pokalgegner können sich die Bad-Tölzer auch in der Liga einstellen.

Bad Tölz – Jetzt wissen die Fußballer des SC Rot-Weiß Bad Tölz, wie scharf der Wind in der Kreisliga wehen wird. Mit 0:3 (0:2) unterlagen sie am Montagabend in der vierten Runde des Toto-Pokals dem TSV Otterfing klar und deutlich. Otterfing, Absteiger aus der Bezirksliga Ost, wird einer der sieben Kontrahenten sein, auf die die Rot-Weißen ab dem kommenden Wochenende in der Punktspielrunde der Kreisliga 1 treffen werden.

„Das war ein absolut verdienter Sieg für den Gegner“, musste auch der neue RW-Coach Sebastian Wagner zugeben. Grobe Schnitzer im Abwehrverhalten und fehlende Durchschlagskraft in der Abteilung Attacke besiegelten das Schicksal der Gastgeber relativ schnell. „Wir haben auch zu viele Fehler im Spielaufbau gemacht“, hatte der Trainer der Hausherren erkannt: „Das müssen wir unbedingt ansprechen, dass sich im Mittelfeld schlecht bewegt wird. Aber das sind halt noch junge Spieler. Da gehört so etwas in der Entwicklung einfach dazu.“

SC Rot-Weiß Bad Tölz-Trainer Sebastian Wagner: „Zu viele Fehler im Spielaufbau gemacht“

Ganz anders gingen die Otterfinger zu Werke, die zwar nicht unbedingt großartig aufspielten, ihre Chancen dafür überaus effizient nutzten. Die erste schob Andreas Schmalz aus abseitsverdächtiger Position bereits nach 13 Minuten zur Führung ein. Auch in der Folge bot sich den rund 150 Fans ein eher verteiltes Spiel, bei dem auch die Hausherren durchaus ihre Möglichkeiten hatten. Doch entweder wurde zu überhastet der Abschluss gesucht oder das Visier war eher unpräzise eingestellt.

Besser machte es erneut der TSV. Relativ leicht ließ sich die RW-Defensive ausspielen, ehe Alexander Küfler das 2:0 (30.) besorgte. „Otterfing ist halt eiskalt vor dem Tor“, knurrte Wagner. Die beste Chance der Hausherren hatte dann Ahmad Abu Swid, als er alleine auf TSV-Keeper Christian Utmälleki zulief, diesen aber nicht überwinden konnte (57.). Als dann erneut Küfler nach einem präzisen Konter das 3:0 erzielte (63.), erlahmte der Widerstand der Rot-Weißen zusehends. (Ewald Scheitterer)

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