Die Spielgemeinschaft aus SV Bad Tölz und SV Wackersberg-Arzbach ist in die Kreisliga aufgestiegen und will die Klasse halten: (hinten, v. li.) Susanne Fiedler, Antonia Fiedler, Maria Braun, Rosi Eimansberger, Lea Wimmer, Vroni Müller, Alice Schlager, (vorne) Co-Trainer Michael Emerkofer, Sidney Golling, Maria Hirmer, Anna Emerkofer, Romina Adlwarth, Deniza Todorova, Annalena Fiedler und Trainer Hans Adlwarth. Nicht auf dem Bild sind: Larissa Kottmair, Nina Wallner, Emely Wörle, Ella Mahnel, Laura Altenschöpfer, Eva Jendrezej, Sabrina Gründl und Amelie Friedl.
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Die Spielgemeinschaft aus SV Bad Tölz und SV Wackersberg-Arzbach ist in die Kreisliga aufgestiegen und will die Klasse halten: (hinten, v. li.) Susanne Fiedler, Antonia Fiedler, Maria Braun, Rosi Eimansberger, Lea Wimmer, Vroni Müller, Alice Schlager, (vorne) Co-Trainer Michael Emerkofer, Sidney Golling, Maria Hirmer, Anna Emerkofer, Romina Adlwarth, Deniza Todorova, Annalena Fiedler und Trainer Hans Adlwarth. Nicht auf dem Bild sind: Larissa Kottmair, Nina Wallner, Emely Wörle, Ella Mahnel, Laura Altenschöpfer, Eva Jendrezej, Sabrina Gründl und Amelie Friedl.

Ziel nach Kreisliga-Aufstieg ist der Klassenerhalt

SG Bad Tölz/Wackersberg die optimale Lösung: „Bei uns wird bäriger Fußball gespielt“

  • VonHans Demmel
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Die SG Bad Tölz/Wackersberg peilt nach dem Aufstieg in die Kreisliga ganz klar den Klassenerhalt an. Die Vorfreude auf den Saisonstart ist groß.

Bad Tölz/Wackersberg – Vier Jahre ist es her, seit sich die Fußballerinnen des SV Bad Tölz und vom SV Wackersberg -Arzbach zu einem Team vereint haben. „Eine absolut richtige Entscheidung damals“, findet Hans Adlwarth, der zuvor schon ein Jahr die Wackersbergerinnen gecoacht hatte und die Spielgemeinschaft seit der Fusion trainiert. Im zweiten Aufstieg innerhalb von vier Jahren sieht er die Bestätigung seiner Einschätzung.

Der Coach freut sich auf die erste Spielzeit in der Kreisliga: „Auch wenn durch Corona ein etwas verzerrtes Bild entstanden ist, war unser Aufstieg eine klare Angelegenheit. Wir haben alle relevanten Gegner geschlagen.“ Adlwarth ist auch überzeugt, dass seine Mädls in der höheren Liga eine gute Rolle spielen werden: „Im ersten Jahr ist natürlich der Klassenerhalt das Ziel und ich bin sicher, das schaffen wir.“

Auch wenn Torhüterin Vreni Gindhart zu ihrem Heimatverein nach Oberau zurückgekehrt ist, steht ein guter und größerer Kader zur Verfügung. Romina Adlwarth übernimmt die Aufgabe zwischen den Pfosten, Alice Schlager ist von den Sportfreunden Bichl gekommen, und Marina Himer hat sich nach ihrem Umzug von Schrobenhausen in den Isarwinkel der Spielgemeinschaft angeschlossen. Außerdem sind viele Spielerinnen vom eigenen Nachwuchs in das Frauenteam nachgerückt. „Total hoffnungsvolle und ehrgeizige Spielerinnen. Ihre Qualität zeugt auch von einer guten Nachwuchsarbeit im Verein“, lobt Adlwarth. Leaderin ist nach wie vor Susanne Fiedler, die für die jungen Spielerinnen auch als Vorbild gilt. Zusammen mit ihren Töchtern Annalena und Antonia geht sie weiterhin mit viel Spaß auf Torejagd. „Ich habe von einer Spielerin irgendwo in Afrika gelesen, die kickt auch mit 74 Jahren noch in einer Mannschaft. Da hab ich noch eine lange Karriere vor mir“, scherzt die stets gut gelaunte Ausnahmespielerin.

Auch Fiedler freut sich wie ihre Kolleginnen, dass es am Sonntag mit dem ersten Punktspiel beim SC Gröbenzell losgeht. Zu den besondere Höhepunkten im Spieljahr zählen die anstehenden Derbys. Aufeinandertreffen mit dem SV Sachsenkam, der SG Lenggries/Gaißach und dem TSV Königsdorf gehören dazu. Die Trainer samt der kompletten Mannschaft hoffen stets auf zahlreiche Zuschauer. Adlwarth versichert: „Bei uns wird bäriger Fußball gespielt. Ganz bestimmt, denn Frauenfußball wird immer attraktiver.“ (Hans Demmel)

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