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Ernst Größwang war einer der Aktivposten auf Gaißacher Seite.

Sieg zu Simons Abschied

SC Gaißach - Mit einem Sieg verabschiedet sich Stefan Simon vom SC Gaißach. Mit 2:0 (2:0) setzte sich sein Team am Samstagnachmittag gegen Mitabsteiger FC Bad Kohlgrub-Ammertal durch. „Es tut schon weh, jetzt Servus zu sagen“, räumt der 31-Jährige ein, der als Co-Trainer in den Nachwuchsbereich des FC Bayern München einsteigt.

Doch wenigstens erleichterte ihm die engagierte Vorstellung seiner Mannschaft den Abschied. „Zumindest in der ersten Hälfte hat sie ihr Potenzial gezeigt“, sagt der SCG-Trainer. Die Führung durch Sebastian Ronge und Adi Floßmann war verdient, zumal die Gäste im Torabschluss zu zögerlich waren. „Ihre Angriffe waren zu verschnörkelt“, sagt Simon. Besser machte es Gaißach: Ernst Größwang, an fast jeder Offemsiv-Aktion beteiligt, legte den Ball im Strafraum zurück zum Elfmeter-Punkt. Dort zog Ronge zum 1:0 ab. Kurz darauf schickte Mathias Beutelrock Floßmann steil, FCK-Torwart Lukas Gerhauser hielt den Ball nicht fest, Floßmann schoss das 2:0.

Mit der Führung im Rücken ließ es der SCG etwas ruhiger angehen. „Nach dem Wechsel hat man bei vielen die fehlende Fitness gemerkt“, räumt Simon ein. Ein Gaißacher nach dem anderen bewegte sich nur noch humpelnd über den Platz. Michael Pföderl und Franz Hartl kamen für Beutelrock und Rainer Größwang. Florian Sedlmaier tauschte mit seinem Zwillingsbruder Sebastian. Torhüter David Lang hatten es die Gaißacher zu verdanken, dass die Null stehen blieb: Er bewies mit drei, vier starken Paraden Bestform. „Überragende Leistung“, lobt Simon. „Und ab Mitte der zweiten Hälfte hatten wir uns wieder gefangen, haben kaum mehr etwas zugelassen.“

Der neu zusammengestellten SCG-Viererkette merkte man zwar zuweilen fehlende Routine an. Doch gravierende Schnitzer erlaubte sie sich nicht – nur Vitus Partenhauser wollte es zweimal zu schön machen und verlor prompt den Ball vor dem eigenen Kasten.

Nach dem Spiel ging’s zum Feiern – weniger den Abstieg als eher den Abschied von Stefan Simon. „Es ist schon etwas Besonderes hier“, sagt er. „Die Spieler, der Verein, die Zuschauer, ein super Haufen, da muss ich jetzt die eine oder andere Träne wegdrücken.“

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Quelle: fussball-vorort.de

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