Wieder voll trainiert hat Mittelfeldspieler Toni Pappritz (re.), der dem SV Bad Heilbrunn am Samstag beim Match im 200 Kilometer entfernten Gundelfingen wieder zur Verfügung steht.
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Wieder voll trainiert hat Mittelfeldspieler Toni Pappritz (re.), der dem SV Bad Heilbrunn am Samstag beim Match im 200 Kilometer entfernten Gundelfingen wieder zur Verfügung steht.

„Ich möchte einen couragierten Auftritt sehen“

SV Bad Heilbrunn: Re-Start beim weit entfernten Tabllenführer in Gundelfingen

  • vonEwald Scheitterer
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Der SV Bad Heilbrunn hat beim Re-Start einen harten Brocken vor sich. Bei der Wiederaufnahme des Spielbetriebs geht es gegen Tabellenführer FC Gundelfingen.

Bad Heilbrunn – Die schwerste Aufgabe überhaupt wartet auf die Heilbrunner Fußballer zum Re-Start an diesem Samstag: Um 15 Uhr muss die abstiegsbedrohte Elf von Walter Lang ausgerechnet beim Landesliga-Tabellenführer FC Gundelfingen antreten. „Aber in dieser Spielklasse gibt es für uns sowieso kein einfaches Match“, bekundet der Coach.

SV Bad Heilbrunn: Walter Lang will mutige Bad Heilbrunner am Samstag sehen

Was eine Prognose über den Ausgang der Partie betrifft, da flüchtet sich Lang erst einmal in Sarkasmus: „Was gibt’s da viel zu sagen: Rüberfahren, drei Punkte holen und wieder heimfahren.“ Freilich weiß auch er, dass es in Gundelfingen „ein dickes Brett zu bohren“ gilt. Der Tabellenführer hat eine sehr kompakte und stabile Mannschaft, „die sich ihrer Stärke auch bewusst ist. Die sind sehr geduldig, warten bis sich die Chance auf Tore ergibt und schlagen dann konsequent zu.“ Der FC hat bislang fast alle Partien mit lediglich einem oder zwei Toren Unterschied gewonnen. Im ersten Vergleich vor mittlerweile fast einem Jahr hatten die Heilbrunner mit 0:2 das Nachsehen. „Das Wichtigste für mich ist, dass wir mutig auftreten. Ich möchte einen couragierten Auftritt mit großem Kämpferherz sehen“, erwartet Lang. Optimal wäre natürlich ein Offensivpressing über 90 Minuten. „Aber das ist nicht durchzuhalten, dafür fehlen uns die geeigneten Leute.“ So werden die Gäste eher mit einer defensiven Grundordnung antreten und auf Konter hoffen.

SV Bad Heilbrunn: 200 km-Fahrt zum Tabellenführer

Die Corona-Hygiene-Vorschriften machen es freilich dem HSV nicht einfacher, zumal die Fahrt in den schwäbischen Landkreis Dillingen mit rund 200 Kilometern die weiteste Strecke ist. „Das ist dann auch nicht die reine Freude, wenn wir mit Masken im Bus sitzen müssen“, stellt Walter Lang klar. Personell müssen die Heilbrunner auf die beiden Langzeit-Verletzten Maxi Specker und Tom Forster verzichten. Wieder voll mittrainieren konnte unter der Woche dagegen Toni Pappritz, der zuletzt gegen Berg noch geschont wurde. Wieder aufwärts geht es auch mit Bene Specker, der am vergangenen Wochenende noch wegen einer akuten Angina pausieren musste.

Etwas Sorgen bereitet dem Coach freilich Innenverteidiger Florian Kapfhammer: „Er hatte am Dienstag das Training wegen eines zwickenden Oberschenkels abbrechen müssen. Ich kann nur hoffen, dass es bei ihm nichts Schlimmeres ist und er wieder spielen kann.“ Seine Vorgabe: „Letztlich sollen sich die Burschen darauf freuen, dass es endlich mit dem ernsthaften Fußball wieder losgeht. Dann werden wir schon sehen, was dabei herauskommt.“

SV Bad Heilbrunn

Hüttl – Fl. Schnitzlbaumer, Kapfhammer, Mertens, Auer – Petzold, Pappritz, Pföderl, A. Specker – Krinner, B. Specker – Gellner, Schmöller, M. Schmid, M. und Fra. Schnitzlbaumer, Gritzuhn, Haberl.

Fanbus

Abfahrt ist an diesem Samstag um 11 Uhr am Sportheim.

(EWALD SCHEITTERER)

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