Ist Meghans Baby schon da? Krankenwagen steht vor Harrys und Meghans Anwesen

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Gelungener Einstand: Verteidiger Michael Mügler (li.) macht nach anfänglicher Nervosität eine gute Partie gegen den Herakles SV München. Seine Heilbrunner gewinnen mit 4:0.

Zwölfter Sieg im zwölften Heimspiel

Heimmacht Bad Heilbrunn: Aufsteiger marschiert Richtung Landesliga

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Der Druck nimmt noch nicht ab. Trotzdem holte Bezirksliga-Spitzenreiter SV Bad Heilbrunn gegen den Herakles SV München den zwölften Sieg im zwölften Heimspiel.

Bad Heilbrunn - Beim 4:0 zeigte die Mannschaft von Walter Lang nur in der Anfangsphase leichte Nervosität. Die frühe Führung und spätestens das schön herausgespielte 2:0 machten früh alles klar. „Ein hoch verdienter Sieg. Wir haben kaum Chancen der Münchner zugelassen, haben ihnen gut die Spielfreude genommen“, sagt der Heilbrunner Trainer. In einer unspektakulären zweiten Hälfte erhöhten der starke Max Specker sowie der als Joker eingewechselte Thomas Schmöller auf 4:0.

Lang nahm Umstellungen am Team vor, musste den am Sprunggelenk verletzten Andreas Specker ersetzen, gewährte Michael Mügler seinen ersten Bezirksliga-Einsatz in der linken Verteidigung, brachte Max Schnitzlbaumer auf dem Flügel und Benedikt Specker von Anfang an als Spitze. „Ich wollte etwas frisches Blut, es hat funktioniert“, sagt der HSV-Coach. Mügler zeigte anfangs noch etwas Nerven, spielte später souverän und bereitete das 3:0 mit einem feinen Pass in die Spitze vor. Auch die Specker-Brüder Max und Benedikt harmonierten gut als Doppelspitze, arbeiteten sich etliche Chancen heraus und besorgten das 2:0 in Gemeinschaftsproduktion.

Heilbrunn bedrängte die Gäste schon beim ersten Ballkontakt, störte Herakles früh, erzwang bald das 1:0. Max Speckers Flanke drückte Zauri Rokva über die eigene Torlinie. „Wir wollten den Sieg mehr“, sagt Lang. Doch die Vorentscheidung ließ auf sich warten, weil Anton Krinner allein vor dem Torwart drüberschoss (21.), Max Specker nach starkem Solo am guten SV-Torwart Spiridon Mentis scheiterte, und Thomas Pföderl bei Benedikt Speckers klugem Zuspiel einen Schritt zu spät kam.

Herakles war zwar aus dem Spiel heraus selten gefährlich, doch ein Tor ist schnell aufgeholt. So scheiterte Herakles-Kapitän Iulian Stancu bei seinem starken Freistoß nur an der Latte und Christoph Hüttl, von dessen Rücken der Ball zur Ecke prallte. Auch gegen Paul Bejan blieb der HSV-Keeper Sieger. Benedikt Speckers 2:0 brachte Sicherheit, auch wenn die Gäste nach der Pause etwas mehr vom Spiel hatten. „Aber man hatte nie den Eindruck, als würde es noch gefährlich“, sagt Lang. Mit Max Speckers 3:0 und Thomas Schmöllers 4:0, der den Ball im 16er aus der Drehung an den langen Pfosten schoss, war der Sieg endgültig in trockenen Tüchern.

SV Bad Heilbrunn - Herakles SV 4:0 (2:0)

Tore: 1:0 (7.) Rokva (Eigentor), 2:0 B. Specker (32.), 3:0 M. Specker (67.), 4:0 Schmöller (88.), Schiedsrichter: Zimmermann (Weinsheim) - Zuschauer: 130. SV Bad Heilbrunn: Hüttl, – Forster, Mertens, Kapfhammer, Mügler, – Pappritz, Pföderl, – Krinner (77. Fl. Schnitzlbaumer), M. Schnitzlbaumer (68. Kiechle), – B. Specker (66. Schmöller), M. Specker.

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