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Doppelpack: Max Specker (Mitte) traf im Testspiel beim TSV Grünwald gleich zweimal für seinen SV Bad Heilbrunn. 

SV Bad Heilbrunn 3:3 TSV Grünwald

SV Bad Heilbrunn: Doppelpack durch Max Specker sichert Remis gegen Grünwald

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Das zweite Testspiel des SV Bad Heilbrunn sorgt für ein gutes Gefühl bei Trainer Walter Lang. Auch wenn der Landesliga-Aufsteiger trotz einer 3 : 1 Führung am Ende nur ein Remis blieb.

Grünwald– Das zweite Testspiel des SV Bad Heilbrunn sorgt für ein gutes Gefühl bei Trainer Walter Lang. Zwar kam der Landesliga-Aufsteiger nach 3:1-Führung beim Liga-Konkurrenten und Tabellenvierten TSV Grünwald über ein 3:3 (2:1) nicht hinaus. „Aber das Ergebnis in der Vorbereitung ist nicht so wichtig“, sagt der HSV-Coach. „Viel wichtiger ist, dass die Mannschaft strukturell gut spielt und die Neuzugänge gut reingefunden haben. Man hat gesehen, dass sie uns helfen können.“

Stürmer Max Schmid kam nach kurzer Anlaufzeit immer besser ins Spiel, bereitete das 2:1 (28.) vor, indem er halb links auf Max Specker querlegte. Auch Felix Gellner zeigte Offensivqualitäten, als er eine Flanke in den 16er mit der Brust herunternahm, drei, vier Meter likef und eiskalt zum 3:1 (48.) abschloss. „Eine geile Bude, ein richtiges Stürmertor“, sagt Lang anerkennend. Peter Auer in der Innenverteidigung lieferte laut Lang ein fehlerfreies Spiel ab. „Man darf nicht abheben, aber mein Gefühl sagt mir, dass sie uns gut tun.“

Dass die Heilbrunner, die zu Beginn der Rückrunde weiter gegen den Abstieg zu kämpfen haben, auf dem Boden bleiben, sorgte der Spielverlauf. „Da wurde uns gezeigt, dass jede Nachlässigkeit sofort bestraft wird.“ So hatten die Heilbrunner ohne Andreas Specker und Max Schnitzlbaumer zunächst Mühe, ins Spiel zu kommen. Nach Max Speckers Führung (16.), der sich vor dem Tor durchsetzte, glich Grünwald umgehend aus (17.) . „Da waren wir zu weit weg vom Gegner“, sagt Lang. „In der zweiten Hälfte haben wir richtig gut gespielt“, sagt Lang.

Nach der klaren Führung nahmen die Heilbrunner jedoch etwas Gas raus, Lang nahm ein paar Auswechslungen vor, und prompt kam Grünwald in der Schlussphase (81./88.) noch zum Ausgleich. „Jeder Fehler wird von einem starken Gegner gleich bestraft. Nicht schlimm, solange die Mannschaft daraus lernt.“ 

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