Gegen Berg auf die Sechser-Position zurückgezogen: Der Heilbrunner Andreas Specker (re.).
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Gegen Berg auf die Sechser-Position zurückgezogen: Der Heilbrunner Andreas Specker (re.).

Test gegen MTV Berg

SV Bad Heilbrunn: Neue Rolle für Specker - Lang will mehr Ordnung

  • Nick Scheder
    vonNick Scheder
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Der SV Bad Heilbrunn arbeitet hart für einen erfolgreichen Re-Start. Gegen den MTV Berg steht ein letzter Härtetest an.

Bad Heilbrunn – Fußballspielern ist es wichtig, ein Ziel vor Augen zu haben. Deshalb ist es gut, dass die wegen Corona unterbrochene Saison nun in absehbarer Zeit fortgesetzt wird: Ab Samstag, 19. September, dürfen auch die Amateursportler wieder kicken. Landesliga-Aufsteiger SV Bad Heilbrunn kehrt mit dem Nachholspiel beim Spitzenreiter FC Gundelfingen in den Punktspielbetrieb zurück. „Die Spieler freuen sich drauf, es ist gut, dass sie jetzt wieder wissen, wofür sie hart arbeiten“, sagt Trainer Walter Lang. Doch bevor es so weit ist, steht an diesem Samstag (15 Uhr, Heilbrunn) noch das letzte Vorbereitungsspiel gegen Bezirksligisten MTV Berg auf dem Programm.

Für Lang auch schon eine wichtige Partie. Nicht unbedingt, weil die Heilbrunner nun noch Gelegenheit auf den ersten Sieg der Vorbereitung haben. „Deswegen müssen sich die Spieler keinen Druck machen“, sagt Lang. „Aber es wird sich jeder noch einmal beweisen, sich für die Punktspiele empfehlen wollen.“ Den Eindruck hatte der Trainer auch schon unter der Woche. Nach einem trainingsfreien Dienstag zur Regeneration und Auskurieren mancher Blessuren waren bei den Übungseinheiten am Donnerstag alle wieder fit und ausgeruht.

Das gilt nicht für Anton Pappritz und Benedikt Specker. Die beiden fallen gegen Berg ebenso aus wie die Knie-Patienten Max Specker (Innenband) und Thomas Forster (Kreuzband): Pappritz zwickt’s im Oberschenkel, Specker kuriert eine Angina aus. Für Pappritz rückt vermutlich Andreas Specker von der Zehner- zurück auf die Sechser-Position. Den Platz hinter den Stürmern nimmt wohl Anton Krinner ein.

Lang möchte vor allem einen strukturierten, geordneten Auftritt seiner Fußballer sehen. „Diese Spielweise werden wir dann auch gegen den Spitzenreiter brauchen“, sagt der HSV-Coach. Gegen Berg wird vor allem die Defensive gefordert sein – „der MTV hat gute offensive Qualitäten“ – und muss sich im Vergleich zum Habach-Spiel steigern. „Nicht blind nach vorne laufen, nicht zum Zaubern anfangen, mehr in die Abwehrarbeit investieren“, fordert Lang. „Ich will sehen, was das Team leisten kann, und ich glaube auch, dass es das zeigen wird.“ NICK SCHEDER

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