HSV mit verdienter Niederlage im Testspiel gegen die Raistinger.
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HSV mit verdienter Niederlage im Testspiel gegen die Raistinger.

Schmerzverzerrter Max Specker vom Platz gehumpelt

SV Bad Heilbrunn: Mentale Präsenz bei Niederlage vermisst

  • vonEwald Scheitterer
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Der Landesligist zog im Testspiel gegen den SV Raisting den Kürzeren. Das Lang-Team war den Gästen in allen Belangen unterlegen.

Bad Heilbrunn – Weder das 1:3 (1:0) gegen den Bezirksligisten Raisting noch der Spielverlauf trieben Falten auf die Stirn des Heilbrunner Trainers Walter Lang. Vielmehr die Knieverletzung von Max Specker (40.), als der Schütze des einzigen HSV-Treffers (2.) mit Schmerzen vom Platz humpelte: „Wir können nur hoffen, dass nichts Schlimmeres passiert ist. Sonst sieht es zappenduster aus.“ Specker wurde von Felix Gellner ersetzt. Lang: „Es war ein Schockmoment, die Mannschaft war wie gelähmt.“

Auch wenn für ihn das Resultat des ersten Vorbereitungsspiels wenig Bedeutung hatte, musste er doch zugeben: „Raisting war das bessere Team und hat verdient gewonnen. Sie waren spritziger, aggressiver, warum auch immer.“ Am 58 Jahre alten Keeper Gerry Hillringhaus, der den urlaubenden Christoph Hüttl vertrat, lag es nicht. „Die fehlende gedankliche Präsenz war unser Manko“, analysiert Lang.

Das war etwa beim Ausgleich (53.) durch Markus Riedl der Fall, der einen langen Ball ergatterte, seinen Abwehrspieler umkurvte und präzise abschloss. Auch bei den nächsten beiden Treffern schaute die HSV-Abwehr nur zu. „Wir hatten im zweiten Durchgang nicht den Hauch einer Chance“, stellte Lang fest. Zu allem Überfluss vergab Toni Krinner die Möglichkeit zur Resultatsverbesserung per Elfmeter (90.). Mit einer guten Parade hatte da Pöckings Keeper Urban Scheidhauf seinen Lapsus ausgebügelt, der zur frühen Heilbrunner Führung geführt hatte.

EWALD SCHEITTERER

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