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Vorteil im Spitzenspiel: Bad Heilbrunn freut sich auf Derby gegen Murnau

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Von: Nick Scheder

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Zum Spitzenspiel wieder am Start: Maximilian Schnitzlbaumer ist rechtzeitig zur Partie gegen Murnau aus dem Urlaub zurück und steht im Kader des SV Bad Heilbrunn.
Zum Spitzenspiel wieder am Start: Maximilian Schnitzlbaumer ist rechtzeitig zur Partie gegen Murnau aus dem Urlaub zurück und steht im Kader des SV Bad Heilbrunn. Foto: Staar/Archiv © Staar/Archiv

Es ist angerichtet für das Spitzenspiel der Bezirksliga: Die Fußballer des SV Bad Heilbrunn empfangen als Spitzenreiter den selbst erkorenen Aufstiegskandidaten TSV Murnau.

Bad Heilbrunn – „Ein Derby, das wir auf jeden Fall gewinnen wollen“, sagt Team-Sprecher Christoph Hüttl. Und der Druck liegt beim Gegner, meint der HSV-Torwart: Das Spiel am Sonntag um 14.

15 Uhr findet vor Heilbrunner Publikum statt, Murnau hat drei Zähler Rückstand. „Wenn sie verlieren sind sie schon ein gutes Stück von ihrem Ziel entfernt.“

Etwas überraschend haben die Murnauer am zurückliegenden Wochenende den Platz an der Spitze an Heilbrunn verloren. Da werden die Murnauer sicher bald nach Anpfiff wütend wieder ihre Tormaschine in Gang setzen wollen, glaubt Hüttl. „Eine spielerisch gute Mannschaft mit klaren Stärken in der Offensive“, sagt Hüttl. 22 Treffer hat der Aufsteiger um Georg Kutter (8 Tore) bereits in den gegnerischen Kästen untergebracht. Zum Vergleich: Heilbrunn war 13-mal erfolgreich. „Aber hinten sind sie anfällig“, sagt Hüttl. Immerhin zwölfmal schlug es in acht Spielen hinter Felix Schürgers ein (HSV: fünf). Daraus wollen die Heilbrunner Profit schlagen: „Es werden sich sicher Chancen für uns ergeben, wir müssen sie aber auch nutzen“, sagt Hüttl.

Das war zuletzt ein wenig das Heilbrunner Problem. Die Spiele verliefen allesamt recht eng – wenn auch meist mit dem besseren Ende für den Landesliga-Absteiger –, weil der HSV es oft versäumte, den Sack zuzumachen. „Gegen Murnau brauchen wir Effizienz“, fordert Hüttl von seinen Vorderleuten. Wichtig wäre auch ein Führungstreffer. „Wenn wir 1:0 vorne waren, haben wir heuer fast immer gewonnen.“ Die Heilbrunner Stärke ist immer noch der Zusammenhalt im Team, die Routine einer – mittlerweile – bestens eingespielten Mannschaft. „Das ist unser Vorteile gegenüber den Murnauern, die doch recht jung sind. Aber sie haben trotzdem sehr viel Qualität im Kader“, urteilt der Heilbrunner Team-Sprecher.

Das hat allerdings auch seine eigene Mannschaft, die personell recht gut aufgestellt ist. Flügelspieler Maximilian Schnitzlbaumer kommt rechtzeitig zur Partie Erster gegen Vierter aus dem Urlaub zurück, hat allerdings eine ganze Weile nicht trainiert. Und Franz sowie Florian Schnitzlbaumer sind noch in den Ferien. Eine mögliche Alternative für Verteidiger Florian Schnitzlbaumer wäre ausgerechnet der Murnauer Kevin Diemb. „Für ihn ist es sicher etwas Besonderes, gegen seinen alten Verein zu spielen“, sagt Hüttl. „Aber das werden wir als Mannschaft schon auffangen.“ (Nick Scheder)

SV Bad Heilbrunn

Hüttl, – Tiedt, Kapfhammer, Diemb, M. Schnitzlbaumer, – Krinner, Pföderl, A. Pappritz, A. Specker, – Gellner, B. Specker; – Lechner, M. Pappritz, Gritzuhn, Drotleff, Ammer.

Spendenaktion

Der HSV möchte die Organisation L(i)ebenswert mit einer Sammlung beim Spiel unterstützen.

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