Bisher eine Bank: Der Heilbrunner Innenverteidiger Florian Kapfhammer (vorne) muss auch gegen Neuburg auf dem Posten sein – genau wie seine Defensiv-Partner Florian Schnitzlbaumer und Thomas Pföderl (re.).
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Bisher eine Bank: Der Heilbrunner Innenverteidiger Florian Kapfhammer (vorne) muss auch gegen Neuburg auf dem Posten sein – genau wie seine Defensiv-Partner Florian Schnitzlbaumer und Thomas Pföderl (re.).

HSV und VfR konnten Aufstiegsaspiranten Nördlingen bezwingen

Duell der Favoritenschrecks: SV Bad Heilbrunn setzt gegen VfR Neuburg auf Effizienz

  • Nick Scheder
    VonNick Scheder
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Der SV Bad Heilbrunn hat sich im Mittelfeld der Landesliga Südwest etabliert. Gegen den VfR Neuburg will der HSV die nächsten drei Punkte einfahren.

Bad Heilbrunn – Den TSV Nördlingen zu schlagen, dieses Kunststück haben bisher nur zwei Vereine geschafft: Der SV Bad Heilbrunn und der VfR Neuburg/Donau. Die beiden Meister-Favoriten-Besieger treffen nun im direkten Duell in der Landesliga Südwest aufeinander: Am Sonntag (14.15 Uhr) empfangen die Heilbrunner als Tabellensechster den -13.

Der 2:1-Sieg des VfR war wohl für alle überraschend. Zumal die Mannschaft zuvor erst zehn Zähler aus zwei Siegen und vier Unentschieden gesammelt hatten. „Keine Ahnung, wie sie das geschafft haben“, sagt HSV-Teamsprecher Christoph Hüttl. Zumal die schlechteste Defensive der Liga (31 Gegentreffer, Heilbrunn: 20) in diesem Spiel gegen die Tormaschine (31) nur ein Tor zuließ. „Es kommt auf jeden Fall eine Mannschaft mit Rückenwind zu uns“, warnt der Heilbrunner Torwart davor, das Spiel auf die leichte Schulter zu nehmen.

SV Bad Heilbrunn: Trainer Walter Lang hat die Qual der Wahl

Aber auch sein Team hat beim 2:2 in Kempten vor Wochenfrist Moral bewiesen, liegt voll im Soll mit 19 Punkten auf dem Konto und mittlerweile wieder voller Kapelle: Nur Thomas Schmöller (Schulter-OP) fehlt. Ansonsten wird Trainer Walter Lang, der die Mannschaft ein wenig umstellen möchte, nur vor dem Luxusproblem stehen, wo er seine Spieler am besten zum Einsatz bringt. In erster Linie geht es wohl um die Frage, ob er Maximilian Schnitzlbaumer auf seiner angestammten Position auf dem linken Flügel bringt oder in die Außenverteidigung zurückziehen soll. Schnitzlbaumer musste das Training am Donnerstag zwar gesundheitlich etwas angeschlagen auslassen, kann aber zum Heimspiel am Sonntag aller Voraussicht nach auflaufen.

Den Neuburger Überraschungscoup gegen Nördlingen möchten die Heilbrunner nun allerdings auch nicht überbewerten. „Wir werden unsere Chancen bekommen“, ist sich Hüttl sicher. „Wenn wir an unserer bisherigen Leistung festhalten.“ Für Heilbrunn spricht eine in der Regel stabile Abwehr, ein gutes Umschaltspiel, „und in letzter Zeit verwerten wir auch unsere Chancen sehr effizient“.

Das war bei den Aufeinandertreffen in den vergangenen Jahren nicht der Fall. In der Vorsaison mussten sich die Heilbrunner mit 1:3 geschlagen geben, vor zwei Jahren setzte es sogar eine 0:4-Klatsche gegen den VfR. Besonders im Gedächtnis geblieben ist aus den Niederlagen vor allem Fabian Scharbatke, der den Heilbrunner jeweils doppelt einschenkte und heuer auch schon sechs Tore geschossen hat. Aber auch Yannick Woudstra (fünf Treffer) und Ray Bishop (4) müssen die Heilbrunner im Auge behalten. Hüttl: „Die müssen wir in den Griff bekommen.“ (Nick Scheder)

SV Bad Heilbrunn

Hüttl – Fl. Schnitzlbaumer, Kapfhammer, Auer, M. Schnitzlbaumer, – A. Specker, Pappritz – B. Specker, M. Specker, Krinner – Lechner – Hillringhaus (ETW), Klaar, Gritzuhn, Kühberger, Kiechle, Fr. Schnitzlbaumer.

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