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Rückte in die Spitze vor: Der Heilbrunner Anton Krinner (li.) spielte bei Anadolu München als Stürmer.

Vorsprung des SV schmilzt auf zehn Punkte

Bad Heilbrunns Torwart Hüttl rettet Punkt gegen Anadolu Bayern

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Ein Spiel ohne Tore, ohne allzu viele Chancen – und doch ein 0:0, an dem seine Spieler wachsen können.

„Anadolu war ein starker Gegner, hat einige geniale Fußballer, die waren in manchen Situationen so clever wie wir es noch werden müssen“, sagt der Heilbrunner Trainer Walter Lang. Letztlich erkämpften sich die Gäste am Sonntag aber einen Punkt, Torhüter Christoph Hüttl hielt mit einigen „Wahnsinnsparaden“ seinen Kasten sauber. „Der hat uns vor allem in der ersten Hälfte am Leben gehalten“, lobt Lang. Mit der Punkteteilung ist er zufrieden, auch wenn der Vorsprung des Spitzenreiters auf zehn Punkte schmilzt.

Die Partie war geprägt von sehr starken Abwehr-Abteilungen. Die Gastgeber, 15 Punkte hinter Heilbrunn auf Rang sieben der Bezirksliga, schirmten die Bälle gut ab, hatten deutlich mehr vom Spiel. Damit hatte der HSV gerechnet, nahm es in Kauf. Doch dank der individuellen Qualität mancher Münchner wurde es immer wieder gefährlich vor dem Gäste-Kasten. Doch Hüttl war zur Stelle. Klärte einen gefährlichen verdeckten Schuss, nach einer Ecke, nach einem gefährlichen Freistoß, stoppte einen Alleingang der Platzherren.

Die Heilbrunner, die mit Anton Krinner statt Thomas Schmöller in der Spitze aufliefen, Andreas Specker übernahm die Flügel-Position, kamen erst nach dem Seitenwechsel zu richtig guten Möglichkeiten – an denen Krinner jeweils beteiligt war. Max Specker, von Krinner schön freigespielt (75.), blieb erst am letzten Anadolu-Verteidiger hängen, der sich ihm in den Weg warf. Wenig später ein Konter über Krinner, eine 3:1-Situation, bei der er den Ball etwas zu weit vorlegte, querspielen musste. Doch er setzte noch einen Pass zu Max Schnitzlbaumer ab, der das das Leder an die Latte drosch.

Der Siegtreffer wäre auf jeder Seite möglich gewesen. „Wir hätten das Spiel gewinnen können – genau wie Anadolu“, sagt Lang. „Aber letztlich passt das Unentschieden zum Spiel. Es war auch kein langweiliges 0:0.“ Nicht endlos viele Chancen, aber auch kein taktisches Geplänkel, kein Geschiebe im Mittelfeld. Lang: „Ein Spiel zum Lernen.“

FC Anadolu Bayern – SV Bad Heilbrunn 0:0

Tore: keine – Zuschauer: 100.

SV Bad Heilbrunn: Hüttl, Fl. Schnitzlbaumer, Mertens, Kapfhammer, Forster, – Pappritz, Pföderl, – A. Specker (76. Schmöller), M. Specker, M. Schnitzlbaumer (82. B. Specker), – Krinner.

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