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Brachte ein wenig Bewegung in die Heilbrunner Offensive: Felix Gellner (li.) kam nach der Halbzeit als zweite Spitze neben Thomas Schmöller. Trotzdem mussten sich die Gäste dem SV Mering mit 0:4 geschlagen geben. 

Bad Heilbrunn erwischt „nicht den besten Tag“

SV Mehring schießt Bad Heilbrunn ab - Manuel Utz mit lupenreinem Hattrick 

  • Nick Scheder
    vonNick Scheder
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Der SV Bad Heilbrunn musste sich am Wochenende mit 4:0 gegen den SV Mehring geschlagen geben.  Mann des Spiels war Manuel Utz, der für seine drei Treffer nur 15 Minuten benötigte.

Mering/Bad Heilbrunn– Wie es ist, auf einen Gegnerzu treffen, der in allen Kategorien überlegen ist, und man selbst „nicht den besten Tag“ hat, erfuhren die Heilbrunner Fußballer am Sonntagnachmittag: Mit 0:4 (0:2) mussten sie sich beim SV Mering, nun Tabellenfünfter der Landesliga, geschlagen geben. „Wir haben alles probiert, meine Spieler haben gerackert und gekämpft, aber Mering war besser“, räumt HSV-Trainer Walter Lang ein. Da half auch eine Umstellung nach dem 0:2-Pausenrückstand nichts mehr: Thomas Schmöller bekam mit Felix Gellner einen zweiten Stürmer zur Seite gestellt. Doch mehr als ein paar halbscharige Chancen – bei zwei weiteren Gegentoren – sprang dabei für Heilbrunn nicht heraus.

Walter Lang: „Mering war präsenter, technisch stärker“

Lang hatte Schmöller als Ersatz für den gesperrten Benedikt Specker im Heilbrunner Sturmzentrum aufgeboten. Der bereitete nach zehn Minuten auch eine Riesenchance vor, als er den Ball auf Anton Krinner zurücklegte. Doch der vergab. Und die abstiegsgefährdeten Gäste taten sich sonst sehr schwer gegen souveräne Hausherren, fanden nie richtig ins Spiel. „Mering war präsenter, technisch stärker, wir haben zu viele einfache Fehler gemacht“, moniert Lang. So legten die Platzherren früh per Elfmeter durch Stefan Wiedemann nach einem „klaren Foulspiel“ (Lang) auf 1:0 vor. Da gingen die Köpfe beim HSV bereits nach unten, wieder ein früher Rückstand. Es folgten „viele einfache Ballverlust, unnötige Pässe, und es fehlte oft die Cleverness in unserem Spiel“, kritisiert Lang. Ganz anders Mering, „die waren eiskalt vor dem Tor. Das demonstrierte vor allem Manuel Utz, der noch vor der Pause (40.) das erste von drei Toren schoss.

„Das Ergebnis passt zum Spiel“

Nach dem Wechsel ein Dreifachwechsel bei Heilbrunn. „Ich musste ein Zeichen setzen“, sagt Lang. Er löste eine der beiden Sechser-Positionen auf und brachte Gellner für Pappritz, der fortan neben Schmöller stürmte und ein paar Akzente setzte. Nun ergaben sich wenigstens ein paar gute Gelegenheiten für die Gäste. Doch Schnmöller zielte knapp neben den langen Pfosten. Und dann kam auch schon Utz’ zweiter Treffer zum 3:0 (50.). „Das war es dann ohnehin schon“, sagt Lang.

„Wir sind mit einiger Hoffnung in dieses Spiel gegangen“, sagt der Heilbrunner Trainer. „Aber so wie die Partie gelaufen ist, geht das Ergebnis in Ordnung. Das Ergebnis passt zum Spiel.“

SV Mering –
SV Bad Heilbrunn 4:0 (2:0)

Tore: 1:0 (19., FE) Wiedemann, 2:0 (40.) Utz, 3:0 (50.) Utz, 4:0 (55.) Utz, – Schiedsrichter: Felix Wolf (TSV Dietramszell), – Zuschauer: 100.

Heilbrunn: Hüttl, – Auer, Kapfhammer, Mertens, Petzold (48. Schmid), – Pföderl, Pappritz (48. Gellner), – M. Schnitzlbaumer, A. Specker (48. Fl. Schnitzlbaumer), Krinner, – Schmöller.

(NICK SCHEDER)

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