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Fifty-fifty-Spiel: Benediktbeuern empfängt FCKS zum Derby

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„Alles reinwerfen“, fordert Thomas Neumeier, Trainer des TSV Benediktbeuern, von seinen Cracks um (v. li.) Florian Ketterl und Karim Teufel beim Derby gegen den FC Kochelsee Schlehdorf.
„Alles reinwerfen“, fordert Thomas Neumeier, Trainer des TSV Benediktbeuern, von seinen Cracks um (v. li.) Florian Ketterl und Karim Teufel beim Derby gegen den FC Kochelsee Schlehdorf. Foto: Andreas Mayr © Andreas Mayr

„Eigentlich soll die neue Ligastruktur mehr Derbys bringen“, sinniert TSV-Trainer Thomas Neumeier, „aber wir hatten bislang eher Gegner aus der Starnberger und Ammersee-Region.“

TSV Benediktbeuern – FC Kochelsee Schlehdorf (Sa., 17 Uhr) – Doch nach vier Auswärtsspielen in Folge genießen die Beurer Kicker endlich wieder Heimrecht – und das prompt gegen den Überraschungsspitzenreiter und Nachbarn vom Kochelsee.

Immerhin brachten die Beurer nach drei Auswärtspleiten aus Dießen einen 3:0-Sieg mit. „Das stärkt uns nach der langen Durststrecke enorm den Rücken“, sagt Neumeier. Zuversicht schöpft er obendrein aus zwei weiteren Tatsachen: Nach sechs Spieltagen sind die beiden Konkurrenten lediglich durch zwei Punkte voneinander getrennt, und der TSV-Kader ist nahezu vollzählig. „Von daher gibt’s also keine Ausreden“, stellt der Coach klar und erwartet von seinem Team volle Hingabe: „So ein Derby muss man annehmen und alles reinwerfen.“ Wollen die Beurer auf Tuchfühlung mit der Spitze bleiben, „muss ohnehin ein Sieg“ her, so Neumeier.

Auch in Schlehdorf freut man sich auf den Nachbarschaftsvergleich. „Derbysiege sind am geilsten“, bringt es FC-Trainer Simon Lantenhammer auf den Punkt. Ein weiteres Quäntchen Brisanz hätte der direkte Vergleich der beiden Top-Torjäger der Kreisklasse 5 beigesteuert: TSV-Goalgetter Benedikt Veicht hat es bislang auf sieben Treffer gebracht, Matthias Leiß (FCKS) auf sechs. Doch wegen muskulärer Probleme muss Leiß diesmal passen. Nun soll es Youngster Michael Schratt vorne richten, der bislang aber erst einmal erfolgreich war. „An der Chancenverwertung müssen wir arbeiten“, benennt Lantenhammer eines der wenigen Probleme im Team, denn personell können er und sein Trainerkollege Max Jochner beinahe aus dem Vollen schöpfen. Nach auskuriertem Muskelbündelriss hofft auch Kapitän Florian Kammerlochner auf ein Comeback.

Nimmt man die 21 Pflichtspiele der vergangenen knapp 20 Jahre unter die Lupe, so haben die Beurer mit acht Siegen (sechs Unentschieden, sieben Niederlagen) hauchdünn die Nase vorne; auch in der vergangenen Saison behielten jeweils die Gastgeber (Beurer 3:1-Sieg, Schlehdorfer 3:0-Sieg) die Punkte im eigenen Revier – ein echtes Fifty-fifty-Spiel also. (WOLFGANG STAUNER)

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