Zuchüsse aus dem Gemeinderat für den 1.FC Kollbach

Doppelter Geldsegen für den 1. FC Kollbach

Der 1.FC Kollbach bekommt für die Sanierung des Sportheims und den Heizungsumbau Zuschüsse aus dem Gemeinderat. Mit mehr als 5.000€ unterstützt die Politik den Verein.

Petershausen – Über zwei Zuschüsse der Gemeinde darf sich der 1. FC Kollbach freuen.Zum einen möchte der Verein, der im kommenden Jahr sein 40-jähriges Bestehen feiert, seine Hütte am Sportplatz sanieren und den Freisitz davor mit einer Glasüberdachung vergrößern. 

1.FC Kollbach erhält 4.800€ für Renovierungskosten am Sportheim

Ein Projekt, von dem ganz Kollbach profitieren wird, denn der Verein ist „kein gewöhnlicher Sportverein“, wie FC-Vorsitzender und CSU-Gemeinderat Josef Gerer im Gemeinderat erklärte. Auf dem weitläufigen Gelände, wo es neben Sportflächen auch einen großen Kinderspielplatz gibt, trifft sich die Dorfgemeinschaft auch zu Festen in und um die Hütte. Deshalb gab es auch keine Diskussion im Gremium, dass der FC Kollbach zu den Renovierungskosten von 11 924 Euro einen 40-Prozent-Zuschuss erhält, also 4800 Euro. Genau diesen Fördersatz sieht auch die Vereinsförderrichtlinie der Gemeinde vor.

1.FC Kollbach: 20%-Zuschuss für Heizungsumbau

Nicht ganz so klar war, ob auch ein Heizungsumbau gefördert wird. Da ist der Hintergrund komplexer: Erneuert werden mussten wegen eines Legionellenbefalls das Leitungssystem und die Pumpen in einem Gebäude, das von Feuerwehr und Sportlern gemeinsam genutzt wird. Oben steht das Einsatzfahrzeug, im Keller duschen die Sportler, der Gemeinde gehören zwei Drittel des Hauses, das restliche Drittel ist Eigentum des Vereins. Genau nach dieser Quote war auch die Heizungssanierung zu bezahlen, auf den FC entfallen 6600 Euro. Doch Beträge unter 10 000 Euro werden in der Regel nicht gefördert.

„Aber diese Summe ist für einen kleinen Verein viel“, sagte Gerer (CSU). Anzuerkennen sei, dass ein Fachmann aus dem Verein die Heizung über 15 Jahre lang ehrenamtlich, also für die Gemeinde kostenfrei gewartet habe, warb Gerhard Weber (CSU) um Unterstützung. „Das ist ein Sonderfall.“ Das fand auch eine Mehrheit im Gemeinderat.

Um dieses Engagement zu würdigen, das der Gemeinde hohe Wartungskosten erspart hat, erhält der Verein immerhin einen 20-Prozent-Zuschuss zum Heizungsumbau. Gegenstimmen kamen von Andrea Stang, Ernst Nold, Margarete Scherbaum (alle FW) und Susanne Strauß (Grüne).

Text: PETRA SCHAFFLIK

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