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Verdacht auf Muskelfaserriss: Der Jetzendorfer Johannes Haas wurde in der 55. Minute ausgewechselt.

Jetzendorf träumt weiter von der Landesliga

TSV Jetzendorf - Der erste Schritt ist getan. Durch einen 1:0-Auswärtssieg beim SV-DJK Kolbermoor hat der TSV Jetzendorf eine gute Basis für das Erreichen der zweiten Relegationsrunde auf dem Weg in die Landesliga gelegt. Das Rückspiel in Jetzendorf wird am kommenden Sonntag, 31. Mai, um 16 Uhr angepfiffen.

Sollten die Jetzendorfer Runde eins überstehen, spielen sie nächste Woche gegen den Sieger des Duells Gilching - Kirchheim um den letzten freien Platz in der Landesliga Südost.

Hinten nichts zulassen und vorne das wichtige Auswärtstor schießen – die Marschroute der Jetzendorfer im ersten Relegationsspiel ähnelte jener der Profis in den internationalen Wettbewerben um kontinentalen Vereinslorbeer. Kein Wunder, wird die Relegation doch nach den bewährten Europapokalregeln gespielt (Auswärtstore zählen doppelt etc.).

Und dass die Jetzendorfer gut zugehört hatten bei der Matchvorbesprechung, zeigten sie schon in der 12. Minute. Da nämlich nutzten die Gäste gleich ihre erste Chance zum Führungstreffer. Das so wichtige Auswärtstor sorgte dafür, dass die unübersehbare Nervosität schlagartig abfiel bei den TSV-Kickern.

Die Kolbermoorer, die in der Bezirksliga Ost mit 57 Punkten Platz zwei hinter Meister SV Chiemgau Traunstein belegt hatten, wirkten in der Startphase der Partie genauso nervös wie die Gäste von der Dachauer Landkreisgrenze. Um ja im Spielaufbau keine folgenschweren Fehler zu machen, bolzten die SV-Kicker den Ball meist blind nach vorne, sie stellten die Jetzendorfer, die beim Gewinn der Vizemeisterschaft in der Bezirksliga Nord aus 30 Spielen 62 Punkte geholt hatten, vor keine größeren Probleme. Und nach dem Jetzendorfer Führungstreffer war klar: Wollten sie nicht schon im ersten Spiel alle Chancen aufs Weiterkommen verspielen, mussten die Kolbermoorer in einen höheren Gang schalten. Die Hausherren erarbeiteten sich fortan zwar einige gute Chancen, aber entweder zielten sie zu ungenau oder sie scheiterten am aufmerksamen Keeper des TSV Jetzendorf, Christoph Morber. Die besten Kolbermoorer Torchancen vor der Pause im Zeitraffer:

13. Minute: Der Ball zischt nach einem Eckball quer zum TSV-Tor durch den Fünfer, doch kein SV-Spieler reagiert schnell genug, um die Kugel ins Tor zu grätschen.

22. Minute: Patrick Eder setzt das Spielgerät per Kopf über den Jetzendorfer Kasten.

32. Minute: Anton Peter zieht aus 18 Metern ab, kein Problem für den gut stehenden Morber.

45. Minute: Patrick Eder kommt drei Meter vor dem Gästetor zum Schuss, er wuchtet die Kugel über die Latte ins Toraus.

Die Gäste tauchten nach dem frühen 1:0 nicht mehr gefährlich vor dem Kolbermoorer Gehäuse auf, doch da sie den Laden hinten dicht machten, gingen sie mit einer 1:0-Führung in die Pause.

Schon nach der ersten Halbzeit waren sich die mitgereisten TSV-Fans einig: „In der Gruppe Nord wäre Kolbermoor nie und nimmer Zweiter geworden.“ Den Aktionen der Hausherren mangelte es an Präzision, zudem wirkten sie im Abschluss viel zu fahrig.

Der zweite Durchgang begann – aus Jetzendorfer Sicht – mit zwei Paukenschlägen. Erst lenkte SV-Keeper Mario Schmitt den Ball nach einem Hellfritzsch-Schuss aus spitzem Winkel an die Latte (47.), und dann musste Johannes Haas mit Verdacht auf einen Muskelfaserriss ausgewechselt werden (55.).

Dann aber machten die Gastgeber Druck, sie kamen durch Dominik Schlosser zu einer Riesenchance. Alex Sulzberger konnte den Ball nach dem Fallrückzieher des Kolbermoorers gerade noch von der Linie kratzen (65.). Doch auch Jetzendorf hatte im zweiten Durchgang noch seine Möglichkeiten. Erst schoss Sulzberger aus fünf Metern drüber (74.), und dann scheiterte der durchgebrochene Hellfritzsch an Torwart Schmitt (76.). Sekunden vor dem Abpfiff scheiterte der Kolbermoorer Tobias Hotter blank an Morber, den Nachschuss schoss er vorbei.

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Quelle: fussball-vorort.de

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