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Knifflige Aufgabe: ASV-Offensiv-Ass Andreas Roth & Co. empfangen Rosenheim. 

„Sie müssen etwas verändert haben“

ASV Dachau: Zepeda überrascht von Rosenheim

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Der ASV Dachau hat sich am vergangenen Spieltag mit einem 4:0-Sieg in Grünwald zurückgemeldet. Jetzt möchte die Zepeda-Elf gegen Rosenheim nachlegen. 

Da sich vor dem Heimspiel am Samstag gegen den SB Rosenheim die Tabellenposition nur unwesentlich verändert hat, betont ASV-Trainer Steven Zepeda: „Noch sind wir hinten drin. Wir müssen weiter punkten.“

Der Gegner glänzte in den vergangenen Wochen in der Offensive – und das erstaunte Zepeda. „Die Rosenheimer waren in der jüngeren Vergangenheit keine Mannschaft, die für Offensivfußball gestanden hat“, sagte der ASV-Trainer. Nach den ersten Wochen der Saison und vier Rosenheimer Treffern nach fünf Spieltagen hätte er sich mit dieser Einschätzung bestätigt gefühlt. Mit dem Spiel gegen Kastl platzte vorne der Knoten. Auf den 6:0-Sieg folgten ein 3:3 in Landshut und der 6:3-Sieg gegen Unterföhring.

„Ich bin von ihren letzten Ergebnissen überrascht, denn 15 Kisten machst du nicht, wenn du hinten drin stehst. Sie müssen etwas verändert haben“, so Zepeda weiter.

Die Rosenheimer strahlten in jenen drei Spielen auf allen Positionen Torgefahr aus: Abwehrspieler Dominik Brich, Mittelfeldakteur Marko Dukic und Angreifer Janik Vieregg trafen in jenen drei Spielen jeweils dreimal. In der Tabelle kletterte der Sportbund auf den neunten und damit erstmals in dieser Saison auf einen einstelligen Platz. Dort stand der ASV in den vergangenen vier Spielzeiten – und dort will er wieder hin.

„Prinzipiell haben wir es drauf“

Der 4:0-Sieg beim als Tabellendritter in die Partie gegangenen TSV Grünwald war ein Fingerzeig, was die Mannschaft kann. „Da waren wir sehr stark. Ich bin gespannt, ob es uns gelingt, die Leistung wieder abzurufen. Prinzipiell haben wir es drauf“, sagte Zepeda.

Allerdings steht seine Mannschaft weiterhin im Tabellenkeller, durch den Dreier ging es lediglich vom letzten auf den vorletzten Platz. Die Formkrise hatte Spuren hinterlassen. In der vergangenen Trainingswoche stellte Zepeda fest, dass die Spieler nach dem ersten Saisonsieg lockerer auftraten. „Einige Sachen sind wieder leichter gegangen“, so der ASV-Trainer. Wie stabil seine Mannschaft nach dem Befreiungsschlag ist, weiß Zepeda nicht. Er hofft deshalb, dass die Rosenheimer an ihrem Spielstil aus den letzten Wochen festhalten. „Ich hoffe, dass Rosenheim auch etwas für das Spiel tut. Es ist schön, wenn sich ein Fußballspiel entwickelt und nicht nur eine Mannschaft anläuft“, sagte Zepeda.

Die Dachauer werden ohne Leon Schleich und Jonas Dworsky in die Partie gehen (beide Urlaub). Miridon Rexhepi fehlt verletzt, Max Kreimair und Korbinian Beck (jeweils Rippenprobleme) sind fraglich. Torhüter Korbinian Dietrich ist dafür wieder aus dem Urlaub zurückgekehrt und eine Option (drei Einsätze). Egal, wer aufläuft, die Dachauer haben ein klares Ziel für die Partie. „Der Sieg am letzten Wochenende war wichtig. Gegen Rosenheim müssen wir nachlegen“, sagte Zepeda vor der Partie am neunten Spieltag.

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