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Gut dagegengehalten haben die Weichser im Halbfinalspiel beim ASV Dachau, Miridon Rexhepi & Co. gewannen das enge Match mit 2:0.
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Gut dagegengehalten haben die Weichser im Halbfinalspiel beim ASV Dachau, Miridon Rexhepi & Co. gewannen das enge Match mit 2:0.

„Wir haben lange nicht die Lücken gefunden“

ASV Dachau nimmt Hürde SV Weichs - Derbyfinale im Dachauer Sparkassencup

  • vonMoritz Stalter
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Lange brauchten die Akteure des ASV Dachau, um die Abwehr des SV Weichs zu überwinden. Zum Ende hin, konnten sie den Sieg einfahren und spielen nun im Finale des Sparkassencup gegen den TSV.

Dachau – Nach dem der ASV Dachau den SV Weichs in einer schwierigen Halbfinalpartie besiegte, wird ersterer Verein nun im Finale des Dachauer Sparkassencups auf den TSV 1865 Dachau treffen.

Im Heimspiel gegen den Kreisklassisten musste der ASV Dachau allerdings lange zittern, die Entscheidung fiel in der Schlussphase, als der permanente Druck für die Gäste dann doch zu groß wurde.

Dachaus Coach Bernhard Ahammer und dessen Weichser Kollege Korbinian Regert hatten vor der Partie angekündigt, einige Wechsel vorzunehmen. Sie wollten angeschlagene Spieler schonen und all jenen, die in den vergangenen Wochen wenig gespielt hatten, Einsatzminuten geben. Die große Rotation blieb jedoch aus, auf beiden Seiten gab es gegenüber den Punktspielen am vergangenen Wochenende jeweils „nur“ vier Veränderungen in der Startelf.

ASV Dachau startete mit einer Großchance

Die Partie begann mit einer Großchance des Favoriten: Eine Minute war gespielt, als Mathias Leiber einen Kopfball knapp am Pfosten vorbei setzte. Gästetrainer Regert hätte sich früh verabschieden müssen von seiner Taktik, tief zu stehen und den ein oder anderen Konter zu setzen. Da der Ball nicht im Tor landete, konnten die Weichser bei ihrem Stil bleiben. Sie machten es so gut, dass der ASV nicht gefährlich zum Abschluss kam.

„Unser Ballbesitz lag bei gefühlten 80 Prozent, wir haben aber die Lücken nicht gefunden“, bestätigt Ahammer. Seine Spieler versuchten es durch die Mitte, über die Flügel, flach und hoch, doch die Weichser Defensive machte keine Fehler. SVW-Trainer Regert meinte zufrieden: „Unser Plan ist voll aufgegangen.“ Dass bei seiner Mannschaft nach vorne wenig ging, war einkalkuliert. „Es war klar, dass wir nur über Konter kommen können“, so Regert.

Keine echte Gefahr vom SV Weichs ausgehend

Immerhin kam seine Mannschaft vor der Pause zweimal zum Abschluss, durch Markus Hirtes und Torjäger Alen Muminovic. Bei den Fernschüssen musste Dachaus Torhüter Sebastian Fröhlich, der sonst bei der zweiten Mannschaft des ASV zwischen den Pfosten steht, nicht eingreifen.

Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild: Die Dachauer setzten die Gäste früh unter Druck und provozierten dadurch Ballverluste, Torchancen hatten sie aber lange nicht. Nach einer Stunde merkte Regert: „Die Dachauer wurden unruhiger. Sie haben den Druck weiter erhöht.“

Seine Mannschaft hatte Glück, dass ein Schuss des ASV-Kapitäns Christian Roth am Pfosten und nicht im Tor landete (65.). In der 72. Minute erarbeiteten sich die Dachauer eine Ecke. Der Ball flog in den Strafraum – und dann gelang es dem SVW erstmals nicht, entscheidend zu klären: Sebastian Mack zog aus 13 Metern und halblinker Position volley ab und wuchtete den Ball ins lange Kreuzeck.

ASV Dachau: Zwanzig Minuten vor Schluss die Erlösung

Der Bann war gebrochen. Die Gäste brauchten einen Treffer, kamen aber nicht in Tornähe. Anders der ASV: In der 84. Minute zirkelte Timo Aumayer einen Freistoß aus 20 Metern über die Mauer ins Eck. Mit dem 2:0 war die Partie entschieden.

„Es war ein typisches Pokalspiel gegen eine gut organisierte Mannschaft. Wir haben gewonnen und das ist alles, was wir wollten“, bilanzierte ASV-Coach Ahammer.

Bei den Gästen hielt sich die Enttäuschung in Grenzen, schließlich machten sie dem Favoriten das Leben schwer. „Wir haben alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Sie haben zwei Sonntagsschüsse gebraucht, um das Spiel zu gewinnen“, sagte Regert.

Die Dachauer freuten sich über den Finaleinzug und die Chance, im Stadtduell gegen den TSV 1865 den Sparkassenpokal nach 2018 wieder zu gewinnen. Auch damals traf man im Finale auf den TSV 1865 Dachau (6:5 nach Elfmeterschießen).  stm

ASV Dachau - SV Weichs 2:0 (0:0)

ASV Dachau:Sebastian Fröhlich, Christian Roth, Korbinian Beck, Mathias Leiber, Dimitrios Papadopoulos, Tobias Erl, Jonas Dworsky, Leon Schleich, Miridon Rexhepi, Sebastian Mack, Michael Kornprobst – Christoph Krüger, Fabian Liedl, Dennis Tscharnke 16 Timo Aumayer

SV Weichs: Fabian Langer, Robin Schmidt, Ibrahim Imamovic, Maximilian Schnapp, Thomas Heilander, Husein Kovacevic, Kevin Nietsch, Amir Mekic, Alen Muminovic, Tobias Knechtel, Markus Hirtes – Philip Heiß, Bastian Neisser, Maximilian Sedlmaier, Richard Nothhaft.

Tore: 1:0 (72.) – Sebastian Mack. 2:0 (84.) – Timo Aumayer.

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