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Restlos bedient war das Karlsfelder Trainerduo Sebastian Stangl/Jochen Jaschke. 

TSV Eintracht Karlsfeld unterliegt beim Rivalen 

ASV Dachau siegt im Derby - Maxi Kreitmair wird zum Matchwinner

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Der ASV Dachau erhoffte sich mit der Rückkehr von Maximilian Kreitmair mehr Qualität in der Offensive. Im ersten Landesligaspiel nach der Winterpause, dem Derby gegen Eintracht Karlsfeld, avancierte der Mittelfeldspieler zum Matchwinner.

Am 2:0-Sieg des ASV hatte er mit einem Tor und einer Vorlage großen Anteil.

Etwas mehr als vier Minuten waren im Sepp-Helfer-Stadion gespielt, als Maximilian Kreitmair den Arm in die Luft reckte, jubelnd abdrehte und dann von seinen Mitspielern umringt wurde – dabei hatte der 25-Jährige gar nicht getroffen. Korbinian Beck war es, der den Ball nach einer Energieleistung über die Linie drückte.

Dass die Dachauer Spieler und auch der Torschütze danach zu Kreitmair stürmten, überraschte ASV-Trainer Steven Zepeda nicht. „Max ist beliebt und extrem wichtig in der Kabine“, erklärte Zepeda. „Er ist ein Hundertprozentiger. Er hat einen hohen Anspruch und flucht, wenn ihm etwas nicht gelingt. Die Mitspieler ziehen sich an ihm hoch. Mir gefällt das“, so der Dachauer Trainer weiter.

Dem 1:0-Führungstreffer war eine Balleroberung der Dachauer tief in der eigenen Hälfte vorausgegangen. Dann ging es schnell: Mit Direktpässen spielte sich der ASV auf der rechten Seite durch und Andreas Roth verlagerte auf links zu Kreitmair. Der ließ mit einer Körpertäuschung einen Karlsfelder stehen und spielte flach auf den kurzen Pfosten zum einschussbereiten Beck.

„Es war ein sehr guter Angriff über mehrere Stationen und ein toller Einstand für Max“, sagte Zepeda.

Während der Führungstreffer den Dachauern in die Karten spielte, war der Plan der Gäste aus Karlsfeld früh über den Haufen geworfen. „Wir wollten tief stehen, sie kommen lassen und dann schnell umschalten“, sagte Eintracht-Trainer Jochen Jaschke und fügte an: „Nach vier Minuten mussten wir uns was einfallen lassen.“

Das Problem des Aufsteigers: Es zeichnete sich relativ früh ab, dass es ein kein guter Tag werden würde. Fabian Schäffer hatte sich vor dem Spiel aufgrund von Problemen mit seinem Mittelfuß abgemeldet, der für die Startelf eingeplante Paolo Albanese zog sich beim Aufwärmen eine Muskelverletzung zu.

„Im Spiel waren wir dann immer einen Schritt zu langsam. Dazu kamen unpräzise Pässe“, so Jaschke. Die Eintracht hatte keine zwingenden Torszenen, auf der Gegenseite erhöhte Maximilian Kreitmair in der 36. Minute mit einem Volleyschuss aus acht Metern auf 2:0 für den ASV. Die Vorarbeit leistete Thomas Rieger, der den Ball mit dem Rücken zum Zentrum „blind“ aber technisch anspruchsvoll in die Mitte spielte. Die Karlsfelder hatten ihre erste und einzige Möglichkeit in der ersten Halbzeit in der 40. Minute: Fitim Raqi schoss den Ball nach einem Pass von Michael Dietl an ASV-Torhüter Artem Bykanov aber auch am Pfosten des Dachauer Tores vorbei. Wenig später kugelte sich Robert Zott die Schulter aus, er wurde für die zweiten 45 Minuten durch Thomas Oswald ersetzt. „Das hat ins Bild gepasst. Es war ein gebrauchter Tag für uns“, sagte Jaschke.

Nach dem Seitenwechsel hatten die Karlsfelder mehr Ballbesitz als dei Dachauer. „Wir waren bemüht, um den Strafraum herum aber zu harmlos“, so der Eintracht-Trainer. Da die Dachauer clever spielten und der Platz, mit dem immer stärker werdenden Wind keinen Traumfußball zuließ, fehlten die Höhepunkte.

In der Schlussphase hatte der ASV Dachau Konterchancen, da Jonas Dworsky und Andreas Roth nicht trafen, blieb es aber beim 2:0.

Trotz des Prestige-Erfolgs hielt sich der Jubel der Dachauer nach dem Schlusspfiff in Grenzen, zu ungefährdet war der Sieg. „Wir haben sehr diszipliniert gespielt und verdient gewonnen. Mit einem Derbysieg aus der Pause zu starten, ist natürlich schön. Ich bin sehr zufrieden“, sagte Dachaus Trainer Zepeda.

Die Karlsfelder nahmen die Niederlage sportlich. „Es war so ein Spiel, in dem wir noch drei Stunden hätten spielen können. Wir wollten gewinnen, heute war Dachau aber besser. Die Niederlage wirft uns nicht um“, resümierte Eintracht-Trainer Jaschke.

Stenogramm

ASV Dachau - TSV E.Karlsfeld 2:0 (2:0)

ASV Dachau:Artem Bykanov, Christian Roth, Korbinian Beck, Mathias Leiber, Zvonimir Kulic, Thomas Rieger, Maximilian Kreitmair (63. Jonas Dworsky), Milos Kobilarov, Sebastian Mack (86. Michele la Cioppa), Andreas Roth, David Dworsky (82. Ralf Schubnell)

TSV E.Karlsfeld:Dominik Krüger, Robert Zott (46. Thomas Oswald), Marko Juric, Philip Lorber (60. Tim Duchale), Fitim Raqi, Michael Dietl, Tobias Pontow, Andre Gasteiger, Fabio Palermo, Lennart Sieburg, Lukas Regman (74. Andreas Lutschnikov)

Schiedsrichter:150

Zuschauer: Michel Stölpe

Tore:1:0 (5.) – Korbinian Beck. 2:0 (36.) – Maximilian Kreitmair.

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