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ASV Dachau: Kampf um direkten Aufstieg - Bezirksligist bei FSV Pfaffenhofen gefordert

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Will seine Mannschaft zum Sieg über den TSV Pfaffenhofen führen: ASV Dachau-Trainer Andreas Roth (l.).
Will seine Mannschaft zum Sieg über den TSV Pfaffenhofen führen: ASV Dachau-Trainer Andreas Roth (l.). © HAB

Wenn der ASV Dachau im Kampf um Platz eins noch mitreden will, müssen heute Abend beim FSV Pfaffenhofen drei Punkte her.

Dachau – Die Saison 2021/2022 der Bezirksliga Nord geht in die alles entscheidende Phase. Mittendrin im Rennen um den direkten Aufstieg steht der ASV Dachau. Nach der 0:1-Niederlage im Spitzenspiel gegen den TSV Jetzendorf stehen die Stadtwälder am heutigen Freitag (Anstoß: 18.15 Uhr) beim FSV Pfaffenhofen gewaltig unter Zugzwang. Drei Punkte müssen her, um die Minimalchance auf den direkten Aufstieg zu wahren.

Und dafür brauchen die Dachauer ihre Torgefahr aus der Hinrunde zurück – und einen Philipp Schmidt in guter Verfassung. Letzterer hat sich im Pokalfinale gegen Karlsfeld (Bericht auf dieser Seite) für den Bezirksliga-Hit warm geschossen. Er erzielte bei der 1:3-Niederlage des ASV Dachau II gegen Karlsfeld den Ehrentreffer für das Team vom Stadtwald.

ASV Dachau: Schlechte Karten nach Topspiel-Niederlage gegen TSV Jetzendorf

In der ersten Saisonhälfte fertigte der ASV seine Gegner reihenweise ab. Auf der Liste der hohen Siege stand auch der FSV Pfaffenhofen. „Wir haben eine sehr gute erste Halbzeit gespielt“, erinnert sich Manuel Haupt, der Trainer der Dachauer, an das Hinspiel. Nach 35 Minuten führte seine Mannschaft mit 4:0, ehe sie mehrere Gänge zurückschaltete. Der 5:2-Erfolg war in der Höhe überraschend, denn Pfaffenhofen gehört zu den individuell am besten besetzten Teams der Liga. „Sie wurden ja nicht ohne Grund im Vorfeld der Saison von vielen Experten zu den Titelfavoriten gezählt“, so Haupt.

Einer der Topspieler beim FSV ist Stürmer Maxi Ceballos, der in dieser Saison schon 20 Mal eingenetzt hat. Er hat die ASV-Offensivleute Miridon Rexhepi (elf Tore), Sebastian Mack und Andreas Roth (beide zehn) in der Torschützenliste mittlerweile klar distanziert.

ASV Dachau: Torgefahr aus der Hinrunde wird gebraucht

Lange waren Roth und Mack weit vorne in der Torschützenliste, doch seit der Winterpause läuft es bei beiden – wie auch beim Rest der Dachauer Offensive – alles andere als rund. In diesem Kalenderjahr herrscht Flaute. In den vergangenen sechs Partien erzielten die Dachauer insgesamt nur drei Treffer, in der Rückrunde sind es in zwölf Partien 15. Zum Vergleich: In der Hinrunde traf der ASV in 14 Partien 47 Mal ins Schwarze. Dass die Dachauer weiterhin Chancen auf die Meisterschaft haben, verdanken sie ihrer Defensive. Die präsentiert sich mit nur neun Gegentoren weiterhin extrem stabil. Der Schuh drückt vorne, wo unter anderem ein Max Bergner verletzt fehlt. Mack würde mit seiner Wucht auch ohne eigene Treffer helfen, doch er verabschiedete sich auf eine Weltreise. Aus einem längeren Urlaub meldete sich vor wenigen Wochen Philipp Schmidt zurück. Der Angreifer mit Regionalliga-Erfahrung bringt viel mit, was der ASV-Offensive aktuell fehlt. Bei der 0:1-Niederlage gegen Jetzendorf deutete er seine Qualität an, allerdings fehlte die Präzision im Abschluss. „Wir haben Philipp ins kalte Wasser geworfen. Er hat große Qualität und tut uns brutal gut. Allerdings fehlt ihm noch die Spielfitness“, so Haupt.

Schmidt war daher neben Torhüter Artem Bykanov der einzige Spieler aus dem Kader der ersten Mannschaft, der im Sparkassencup-Finale gegen Karlsfeld spielte. Während seiner 61 Einsatzminuten gelang Schmidt der Dachauer Treffer beim 1:3 gegen den Landesligisten. In Pfaffenhofen könnte er der entscheidende Faktor werden – wenn er denn spielt. (Moritz Stalter)

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