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ASV Dachau konzentriert sich vor Meisterduell auf Eichstätt: „Wir schauen auf uns“

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Gerne im Sepp-Helfer-Stadion spielen würden die ASV-Fußballer am heutigen Samstag gegen Eichstätt. Allerdings wird momentan der Rasen am Stadtwald auf Vordermann gebracht, so dass man wohl auf Kunstrasen ausweichen muss.
Gerne im Sepp-Helfer-Stadion spielen würden die ASV-Fußballer am heutigen Samstag gegen Eichstätt. Allerdings wird momentan der Rasen am Stadtwald auf Vordermann gebracht, so dass man wohl auf Kunstrasen ausweichen muss. © HAB

Wenn der ASV Dachau sein Heimspiel gegen den VfB Eichstätt II bestreitet, wollen Trainer Manuel Haupt und sein Team den „Aufwärtstrend fortsetzen“.

Samstag, 12 Uhr: Dieser verfestigte sich jüngst mit dem 2:1-Sieg im Nachholspiel gegen Manching. Der Erfolg war nicht nur verdient, sondern auch wichtig, denn das Fernduell mit dem TSV Jetzendorf um den Meistertitel in der Bezirksliga Nord geht in die entscheidende Phase.

Dachau und Jetzendorf gehen mit der gleichen Punktausbeute aus den bisherigen 24 Partien in die letzten vier Spieltage der Saison. Die beiden besten Teams der Bezirksliga Nord haben ein vergleichbar schweres Restprogramm – darunter das direkte Duell in einer Woche.

Doch so weit in die Zukunft blicken die Dachauer noch nicht. Sie legen den Fokus auf das Duell mit den Eichstättern. Die Zweitvertretung des Regionalligisten kassierte an den vergangenen beiden Spieltagen Niederlagen gegen Manching (1:2) und in Feldmoching (0:2), hat in dieser Saison aber schon häufig bewiesen, dass sie zu den unangenehmeren Gegnern gehört. Robust, laufstark und geradlinig – die VfB-Reserve steuert als Sechster auf ihr bestes Resultat seit dem Aufstieg 2018 zu.

„Ich erwarte ein ähnliches Spiel wie gegen Manching“, sagt ASV-Coach Manuel Haupt. Und weiter: „Eichstätt tritt souverän auf und hat wie Manching einen guten Stürmer.“ Mamadou Diallo ist mit acht Treffern der beste Torschütze, Mittelfeldspieler Patrick Roth (sieben Treffer) ist ebenfalls eine ständige Bedrohung für die gegnerischen Defensivverbünde.

Haupt und die Dachauer wollen sich aber nicht am Gegner orientieren. Und wenn der ASV seine Normalform erreicht, muss er das auch nicht. „Wir schauen auf uns. Den ersten Schritt haben wir gemacht, auch wenn es noch genug Sachen gibt, in denen wir uns steigern müssen“, so Haupt. Mit dieser Einstellung ist der Spitzenreiter bis auf wenige Ausnahmen gut gefahren.

Der Dachauer Kader bleibt im Vergleich zum Manching-Spiel bis auf eine Ausnahme unverändert: Michael Kornprobst fällt aus. Hinter Dimitrios Papadopoulos, der angeschlagen ausgewechselt wurde, steht ein Fragezeichen. Ebenfalls offen ist der Spielort. „Wir würden gerne im Stadion spielen, der Platz wird aber gerade in Schuss gebracht. Es kann sein, dass wir wieder auf Kunstrasen ausweichen müssen“, so Haupt. Im Aufstiegsrennen ist dies aber nicht mehr als eine Randnotiz.  (Moritz Stalter)

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