Schweres Zugunglück in Baden-Württemberg: Bahn rast in Betonteil und entgleist

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Roland Baumgärtner: Freiwilliger Abschied nach „ständiger Kritik“

Baumgärtner nach freiem Rücktritt in Pipinsried Kopf der Woche

FC Pipinsried - Eine allzu gern genommene Begründung für einen Trainerwechsel lautet „unterschiedliche Auffassungen“. So auch bei Landesligist FC Pipinsried.

Köpfe der Woche:

1. Spieltag: Patrick Würll

2. Spieltag: Sandro Volz

3. Spieltag: Theo Liedl

4. Spieltag: Ivo Bacic

5. Spieltag: Armin Lange

6. Spieltag: Werner Schuhmann

7. Spieltag: Toni Rauch

8. Spieltag Hans Rottmüller

Dort hatte Spielertrainer Roland Baumgärtner (28) in der Vorwoche, entnervt von der latenten Kritik des Vereinspräsidenten Konrad Höß, das Handtuch geworfen. Wegen arg „unterschiedlicher Auffassungen“. Schließlich betrachtet es Höß als sein gutes, vor allem aber natürliches Recht, als Präsident auch seinen Unmut äußern zu dürfen. Sowohl inals auch extern. Auf der einen Seite ist dies eine gute Nachricht, denn nach seinem Herzinfarkt im Frühjahr beweist der 70-Jährige damit, dass er nach seiner Genesung die alte Stärke und Kampfeslust wiedererlangt hat. Auf der anderen Seite wurde Baumgärtner dadurch die Arbeit enorm erschwert. Trotz des besten Saisonstarts seit Jahren. Dennoch wurde Baumgärtner von Höß „ständig kritisiert“, wie er bemängelt, „die Situation war nicht mehr tragbar“. Wenngleich Höß beteuert, dass es „nichts Gravierendes gewesen“ sei und der Trainer „mit meiner Kritik leben muss“, so räumt er doch unumwunden ein, dass ihm „die Taktik und die Aufstellung nicht immer gepasst“ habe.

Dann legt er nach. Er sei auch mit Baumgärtners „Engagement nicht zufrieden“ gewesen, hätte ihm „zehnmal gesagt, dass er aufhören soll, wenn es ihm bei uns nicht mehr gefällt“. Der einzige Vorwurf, dem sich Baumgärtner stellen muss, ist jener, dass man bei einem Engagement als Trainer des FC Pipinsried bereits vorher weiß, was man zu erwarten hat. Höß ist schließlich in ganz Oberbayern für seine lautstarke, engagierte und teils auch sehr eigenwillige Vereinsführung bekannt und gefürchtet. Nun versucht er es mit einem Novum. Erstmals ist mit dem beförderten Co-Trainer Jürgen Schäfer (46) jetzt ein Mann einzig für die Aufgabe an der Seitenlinie zuständig. Alle seine 21 Vorgänger waren als Spielertrainer engagiert. Baumgärtner möchte indes zunächst eine Pause einlegen.

Auf der Amateurfußball-Seite im Hauptsport des Münchner Merkur präsentieren wir jeden Mittwoch den Kopf der Woche. Dort lest Ihr spannende Geschichten rund um den Lokalfußball. Autoren sind Reinhard Hübner und Matthias Horner.

Quelle: fussball-vorort.de

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