Trauer um Jakob Göttler
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Jakob Göttler war immer zu Scherzen aufgelegt.

Familie, Freunde und Röhrmooser nehmen Abschied von Jakob Göttler

Bauunternehmer, Sportler und Ratgeber

Die Röhrmooser trauern um den Bauunternehmer Jakob Göttler, der nach langer schwerer Krankheit mit 85 Jahren gestorben ist.

Röhrmoos – Göttler musste im Laufe der letzten Jahre mehrere Krankheiten und schwere Operationen wegstecken. Wegen Corona konnte die Bestattung von Göttler nur im engsten Familienkreis stattfinden.

Jakob Göttler ist als viertes von neun Kindern in Röhrmoos geboren und auf dem elterlichen Betrieb aufgewachsen. Das Röhrmooser Baugeschäft, das er 1966 von seinem Vater übernommen hat, war sein Leben. Göttler scheute nie die Arbeit. In all den Jahren hat er viele Lehrlinge ausgebildet, und er war immer bemüht, dass es seinen Mitarbeitern gut geht. Besonderes Engagement zeigte er in der Bauinnung Dachau, wo er von 1987 bis 2011 stellvertretender Obermeister war. Seit 2001 führt Sohn Christian die Firma.

Im vorigen Jahr durfte er mit seiner Frau Annemarie noch Diamantene Hochzeit feiern. Mit ihr hat er die Kinder Gabriele, Christian und Bärbel. Die schenkten ihm vier Enkelkinder – mit ihnen verstand sich Jakob Göttler besonders gut. Größte Freude bereitete ihm Enkel Alexander, als der seine Meisterprüfung bestand. Er wird in vierter Generation den Röhrmooser Familienbetrieb fortführen.

Sport war sein großes Hobby

Trotz der umfangreichen Arbeit in seinem Betrieb fand Jakob Göttler immer wieder Zeit für sein großes Hobby – den Sport. Besonders begeisterte ihn Tennis, Skifahren und Bergsteigen. Er war 56 Jahre Mitglied in der SpVgg Röhrmoos-Großinzemoos und bei sämtlichen Bauangelegenheiten im größten Gemeinde-Verein ein wichtiger Ratgeber.

Besonders verbunden war er der Tennisabteilung, die er mitgründete und 37 Jahre als zweiter Abteilungsleiter mitgestaltete. Seine Frau erinnert sich noch gut, dass ihr Mann der Antreiber beim Bau der Tennisanlage und des Tennisheims war. Er habe sogar seinen Mitstreitern „gedroht“, wenn es mit der Infrastruktur zum Tennis nicht vorangeht, dass er einen Tennisplatz auf seinem Lagerplatz errichten werde. So weit ist es dann aber doch nicht gekommen.

Neben den Tennisplätzen an der Arzbacher Straße entstand dank Göttler ein Clubhaus. Bei Feierlichkeiten war er gerne dabei, denn er war ein sehr geselliger Mensch.

Während der Wintermonate stand er viel auf Skiern. Den passionierten Wintersportler zog es gerne mit den Röhrmooser und Inzemooser Skilegenden auf die Piste. Sogar bei den Kreishandwerker-Rennen in früheren Jahren war Jakob Göttler nicht wegzudenken.

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