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Pablo Pigl (Mitte) erzielt gegen Ingolstadt seinen 21. Treffer.

Der FC Pipinsried hat die 22. Partie in Folge nicht verloren

FC Pipinsried: Die Unbesiegbaren aus dem Ilmtal

Nach einem 3:1 Sieg gegen die Ingolstädter-Amateure geht der FC Pipinsried als Spitzenreiter in der Bayernliga in die Winterpause.

Der FC Pipinsried hat in der Bayernliga Süd auch die 22. Partie in Folge nicht verloren. Die Ilmtaler besiegten in der heimischen NAT-Arena vor 425 Zuschauern den stark aufspielenden FC Ingolstadt II mit 3:1 (2:0). Damit geht der Ligaprimus mit satten 19 Punkten Vorsprung in die Winterpause, da die Konkurrenten aus Schwabmünchen und Wasserburg patzten und Deisenhofen wegen einer Matchabsage spielfrei war.

Um die Serie in die Winterpause zu retten musste der FC Pipinsried allerdings hart arbeiten; der FCP musste sein ganzes Können in die Waagschale werfen, um die Youngster der Schanzer unter Kontrolle zu halten.

Unter den Augen des FCI-Sportdirektors Michael Henke legte der Gast los wie die viel zitierte Feuerwehr. Das Offensivspektakel mündete in zwei Chancen durch Gabriel Weiß (3.) und Mario Götzendörfer (9.), die aber beide vom glänzend aufgelegten Pipinsrieder Keeper Johann Hipper mit tollen Paraden zunichte gemacht wurden.

Wie man es besser machtdemonstrierten die Pipinsrieder in ihrer unnachahmlichen Art und Weise. So verwandelte Torjäger Pablo Pigl in der 11. Minute einen Foulelfmeter, zuvor war der agile Paolo Cipolla im Strafraum der Schanzer regelwidrig von den Beinen geholt worden.

„Du weißt ja, wo der hin schießt...“

Dazu eine kleine Anekdote am Rande: Auf den Zuruf eines Ingolstädter Spielers an seinen Torwart: „Du weißt ja, wo der hin schießt...“, antwortete ein Pipinsrieder Fan trocken: „Na klar, ins Tor natürlich.“

Beim 2:0 durch einen Kopfballtreffer von Stephan Thee (25.) im Anschluss an einen Eckball von Steffen Krautschneider war in der NAT-Arena eher ein Raunen zu vernehmen statt eines lauten Torjubels. Was war geschehen? Der Pipinsrieder Kapitän hatte die Kugel per Kopf mit einer solch unglaublichen Vehemenz in die Maschen des Ingolstädter Gehäuses gewuchtet, dass die wenigsten überhaupt mitbekamen, dass er Ball im Netz zappelt. Und beim 3:0 in der 69. Minute drosch Steffen Krautschneider das Spielgerät aus 15 Metern humorlos ins kurze Eck.

Damit war die Messe in Pipinsried gelesen. Danach spulte der Gastgeber das Match souverän herunter, wenn man einmal vom 1:3- Anschlusstreffer von Mario Götzendörfer in der 83. Minute absieht. Der Schanzer Mittelfeldspieler sorgte mit einem 20-Meter-Schuss in linke Eck für den Endstand.

Genau diese Souveränität zeichnet den FC Pipinsried in der laufenden Saison aus. Hektik? Fehlanzeige. Und was aber immer deutlicher zum Tragen kommt, ist die Tatsache, dass es die beiden Trainer Muriz Salemovic und Fabian Hürzeler geschafft haben, ein in sämtlichen Bereichen stimmiges Team (Kollektiv) zu formen. Wenn jemand einen Fehler macht, kommt ein anderer sofort hinzu und hilft mit, den Fehler des Mitspielers gleich wieder auszubügeln. Hinzu kommt die taktische Flexibilität der Mannschaft. Beispiel gefällig? Während des Aufwärmens signalisiert Fabian Müller, dass er aus muskulären Gründen nicht spielen kann. Die beiden Pipinsrieder Trainer reagieren sofort, beordern Stephan Thee ins Team und stellen um auf eine Dreier-Kette mit Alex Langen, Dennis Hoffmann und Christoph Rech sowie eine Doppel-Sechs mit Stephan Thee und Max Zischler.

Johann Hipper: „der beste Keeper der Liga“

Doch bereits nach gut einer Viertelstunde merkten die beiden Trainer, dass es dann doch zu viele Lücken im eigenen Spiel gab, also wurde Stephan Thee zurück in die Abwehr geschickt; die Heimmannschaft spielte fortan mit einer Viererkette. Mit Erfolg, die meisten Löcher konnten so schnell gestopft werden. Und wenn doch mal einer durch kam, dann war mit Johann Hipper der nach Expertenmeinung „beste Keeper der Liga“ zur Stelle.

Sichtlich beeindruckt ob der Leistung des Siegers analysierte der Ingolstädter Coach Alexander Reifschneider nach dem Schlusspfiff die Partie: „Wir sind gut rein gekommen ins Match, hatten in den ersten zehn Minuten einige Chancen. Naja, und dann hat Pipinsried zugeschlagen. Trotzdem bin ich mit der ersten Halbzeit zufrieden, weil wir trotz der Tore kaum etwas zugelassen haben. Deshalb sind wir frohen Mutes aus der Halbzeit gekommen. Das 3:0 war dann der Genickbruch. Ich muss sagen, wer ein solch souveränes Halbjahr spielt – Respekt. Es wird sicher nicht mehr lange dauern bis hier wieder Regionalliga gespielt wird.“

„Ich möchte zu dem heutigen Spiel gar nicht so viel sagen, denn mein Trainerkollege hat genau das ausformuliert, was ich auch sagen wollte. Ich möchte die Chance nutzen, einmal Danke zu sagen. Ein Dank an die Fans und Zuschauer, ein Dank auch dem Vorstand und ein noch größerer Dank an die vielen ehrenamtlichen Helfer. Und natürlich auch an die Mannschaft. Es war nach dem Umbruch im Sommer nicht einfach, aber ich denke, dass wir es geschafft haben, ein Team zu formen“, so FC-Trainer Fabian Hürzeler auf der Pressekonferenz nach dem letzten Punktspiel eines ereignisreichen Jahres.

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