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Julian Schwarzer Garcia (l.) und Thomas Reichlmayr kämpfen um den Stammplatz im Pipinsrieder Kasten. 

Fußball

Wer wird Stammkeeper in der Rückrunde?

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Nicht gerade zufriedenstellend ist die Regionalligasaison 2018/2019 bisher für den FC Pipinsried verlaufen. Der junge Pipinsrieder Coach Fabian Hürzeler musste eine beinahe komplett neue Mannschaft wettbewerbsfähig machen, das verlief nicht ohne Probleme.

Pipinsried - Zwischen den Pfosten waren zu Saisonbeginn mit dem erfahrenen Thomas Reichlmayr und dem jungen Sebastian Hollenzer zwei Keeper im Team, deren Rollen zunächst klar verteilt waren: Reichlmayr startete als die Nummer eins und Hollenzer folgte als Nummer zwei. Doch bereits nach wenigen Spieltagen verdrängte der vom Landesligisten SV Mering gekommene Hollenzer den Routinier Reichlmayr aus dem Kasten, letzterer hatte die ganze Sache etwas schleifen lassen.

Doch ausgerechnet vor dem Match gegen den FC Bayern München II verletzte sich Hollenzer schwer am Knie, trotzdem biss er auf die Zähne und absolvierte die Partie gegen die Bayern-Reserve in überzeugender Manier. Doch danach war zunächst einmal Schluss mit lustig, die Knieverletzung erwies sich als schwerwiegender als zunächst angenommen.

Damit hatte Pipinsried nur noch einen Torwart im Aufgebot. Man reagierte, holte mit Julian Schwarzer Garcia vom FC Fulham einen namhaften, allerdings auch jungen Keeper. Schwarzer Garcias Vater ist Mark Schwarzer, der ehemalige australische Nationalspieler und langjährige Torwart des FC Fulham.

Nach der Verpflichtung von Schwarzer zeigte auch Reichlmayr deutlich ansteigende Form, er kehrte als Nummer eins zwischen die Pfosten zurück. Allerdings war schon im ersten Training nach der Verpflichtung von Schwarzer Garcia zu sehen, dass dieser Youngster über ein außergewöhnlich gutes Torwartspiel verfügt.

Zu Beginn der Winter-Vorbereitung werden die Karten neu gemischt. „Ich bin sehr gespannt, wer sich durchsetzen wird“, meinen Trainer Fabian Hürzeler und Torwarttrainer Niko Sternberg unisono.

Wie ehrgeizig Julian Schwarzer Garcia ist, beweist die Tatsache, dass er seit Anfang Dezember in London bei seinem alten Club weilt und dort sechs Mal die Woche trainiert. „Ich war Anfang Januar in London, Julian ist topfit. Er wird allen anderen zwei bis drei Schritte voraus sein“, berichtet Sternberg.

Der Pechvogel des Jahres beim FC Pipinsried ist der dritte Keeper im Bunde, Sebastian Hollenzer. Dessen Knieverletzung erwies sich als dermaßen hartnäckig, dass er sein Comeback auf März verschieben musste. Wer letztendlich die Nummer eins im Pipinsrieder Kasten sein wird entscheidet Coach Hürzeler. Julian Schwarzer Garcia und Thomas Reichlmayr wollen in der Vorbereitung alles tun, um sich für den Platz im Tor am 2. März beim 1. FC Nürnberg II zu empfehlen.

Der Torwarttrainer des FC Pipinsried, Niko Sternberg, musste sich in der Winterpause einer Hand-OP unterziehen. Im Handgelenk hatte sich Flüssigkeit angesammelt, zudem hatte sich ein Ödem gebildet. Die Operation ist gut verlaufen, Sternberg wird allerdings erst Ende Januar mit einer einwöchigen Verspätung in das Training des abstiegsbedrohten Regionalligisten einsteigen.

Elias Höng wechseltzum FC Kitzbühel

Nach nur einem halben Jahr hat Elias Höng seine Zelte beim FC Pipinsried wieder abgebrochen, er wechselt in die österreichische Regionalliga West zum FC Kitzbühel. Der 19-jährige Offensivspieler kam zu Saisonbeginn von der U 19 des SV Wacker Burghausen nach Pipinsried. Höng kam allerdings beim Team aus dem Dachauer Hinterland nicht über drei Kurzeinsätze in der Meisterrunde hinaus, letztmalig wurde er Mitte August im Match gegen den FC Bayern München II eingesetzt. Elias Höng hat beim FC Kitzbühel einen Eineinhalbjahresvertrag unterschrieben.

Stenogramm

Trainingsstart des FC Pipinsried ist am 21. Januar

Vorbereitungsspiele

Samstag, 26. Januar, 13 Uhr in Gersthofen gegen den TSV Schwaben Augsburg

Samstag, 2. Februar, 13 Uhr beim FC Unterföhring

Sonntag, 10. Februar, 14 Uhr beim SC Eintracht Freising

Samstag, 16. Februar, 14 Uhr beim SV Türkgücü-Ataspor München

Mittwoch, 20. Februar, 19 Uhr beim SV Pullach

Samstag, 23. Februar, 13 Uhr in Niederscheyern gegen den VfR Neuburg

Erstes Punktspiel im Jahr 2019

Samstag, 2. März, beim 1. FC Nürnberg II

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